Ausstellung „Siebenpluszwei“: Neun Künstler auf einen Schlag

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
14603508.jpg
Die Kanzlei als Hort der Kunst: Bei „Bürrig.Kanand.Willms.“ zeigen derzeit neun Künstlerinnen und Künstler ihre Werke. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Die großen Räume der Kanzlei „Bürrig.Kanand.Willms.“ erinnern derzeit eher an eine Galerie als an Büroräume. Grund dafür ist die Ausstellung „Siebenpluszwei“. Alexander Göttmann, Olivia Janku, Marjam König, Zitta Ring Pavel, George Pavel, Vera Maria Genta-Renschhausen, Tatsuo Shoji, Elena Starostina und Ales Vega präsentieren in der Kanzlei am Rotter Bruch derzeit einen Teil ihrer Werke.

Möglich gemacht hat die Ausstellung maßgeblich die Künstlerin Olivia Janku. „Was ich an der Zusammenstellung der Künstler mag ist die Tatsache, dass sie zwar alle in Aachen leben, aber ursprünglich aus ganz verschiedenen Ländern und Kontinenten stammen. Außerdem hat jeder seinen ganz eigenen, individuellen Stil. Ein Motto haben wir nicht, vielmehr geht es darum, den Besuchern einen Einblick in das jeweilige Schaffen zu geben,“ betont Janku.

Collagen, Acrylarbeiten, Skulpturen oder pigmentierte Tinte auf Leinwand können ab sofort in den Kanzleiräumen besichtigt werden. Vor allem die Mischung verschiedener Stilrichtungen kommt gut an. So hängen die gemalten Portraits von Ales Vega neben den Collagen von Zitta Ring Pavel und die Landschaftsbilder von Oliva Janku reihen sich neben Skulpturen von George Pavel ein.

Die Bilder der Künstlerin Vera Maria Genta-Renschhausen spiegeln die Kultur ihres Heimatlandes Brasilien wider und bunte Farben sowie kräftige Malereien symbolisieren Lebensfreude. Rechtsanwalt Matthias Rummler freut sich, dass die weißen Wände für die kommenden Monate mit Kunst geschmückt sind. „Wir veranstalten solche Ausstellungen drei bis vier Mal im Jahr.

Die neun Künstler stammen aus neun unterschiedlichen Ländern und jeder ist auf seine Art ganz faszinierend. Gerade in unseren politischen Zeiten ist es schön zu zeigen, dass Aachen eine bunte und künstlerische Stadt ist“, so Rummler. Zu einem bunten Stadtbild tragen auch die Arbeiten von Tatsuo Shoji bei.

Der in Japan geborene Professor für Physik verwendet in seinen Werken Keramikpulver, welches sonst für die farbige Lasur von japanischem Porzellan gebraucht wird. Die Oberfläche dieses pulverisierten Materials induziert eine Tiefe herbei, mit der biologische Illusionen verbunden werden können. Gepaart mit dem asiatischen Geist macht Shoji die Existenz des Lebens sichtbar.

„Während den Ausstellungen herrscht in unseren Räumen eine Atmosphäre wie im Museum. Dank der vielen Wände können auch größere Arbeiten gezeigt werden, was beeindruckend und schön zugleich ist“, resümiert Rummler.

Die Ausstellung „Siebenpulszwei“ kann bis zum 15. September im Rotter Bruch 4 besichtigt werden. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert