Ausstellung: Mysterium der Natur als Skulptur

Von: Caroline Just
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Lädt ab Sonntag in die Ausstellung „Phantasmagoria“: Maria Berkhout zeigt im Aha-Ausstellungssaal an der Talstraße ihre neuen Arbeiten. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Die neue Ausstellung Phantasmagoria ist Teil des neuen Formates „plattform euregio“, welches vom Land NRW gefördert wird. Es gibt ausgewählten Künstlern aus den Niederladen, Belgien und der Region Aachen die Chance, sich und ihre Arbeiten zu präsentieren. Jetzt auch in Aachen: „Das Atelierhaus soll sich langfristig als ein Ort für euregionale Kunst etablieren“, sagt Nadja Bascha, Geschäftsführerin der AHA.

Das Besondere an dieser Reihe ist, dass die Besucher durch den Erwerb von Kunstobjekten den Verein unterstützen können, indem ein Teil der Einnahmen in die Kulturarbeit des Atelierhauses fließt.

Den Auftakt der Veranstaltung bildet die Phantasmagoria Ausstellung der Niederländerin Maria Berkhout, die sie mit ihrem Mann eigenständig arrangiert hat. Vom 7. Mai bis zum 4. Juni können Besucher die Werke im Aha-Ausstellungssaal am Standort im Depot in der Talstraße 2 besichtigen. Von Gipsabgüssen über Holzskulpturen bis hin zu Zeichnungen mit Bister ist in dem Atelier eine Vielfalt von Werken zu bewundern.

Zu sehen sind einzigartige Arbeiten, die auf vielfältige Weise ihre Faszination von Natur widerspiegeln wie zum Beispiel der mysteriöse Zustand welkender Blumen, Blätter oder Äste. „Nachdem ich aufs Land gezogen bin, hat sich auch meine künstlerische Arbeit verändert. Ich war schon immer an die Natur und deren Aufbau interessiert“, erklärt die Niederländerin.

Seit 1985 schafft Berkhout Skulpturen und Zeichnungen. Am Anfang war ihr künstlerischer Ansatz von geometrischen und mathematischen Formen geprägt, in den letzten Jahren wandelten sich diese zu freien, abstrakten Strukturen.

„Ich liebe den Moment beim Arbeiten, wenn ich mein Tun nicht kontrollieren kann. Manchmal finde ich etwas auf der Straße und nehme es mit. Das ist oft der Anfang meiner Arbeit.“ Dann projiziert sie viele kleine Objekte und dadurch entsteht eine Vielfalt von Bildern. „Die finde ich interessant und von da an arbeite ich weiter.“

Die Künstlerin möchte den Besuchern ein Stück weit Ruhe, Stille und eine meditative Atmosphäre vermitteln. Ihre Werke haben deshalb auch keine Titel. Der Besucher soll seiner Fantasie freien Lauf lassen und sich unbefangen auf diese Art der Kunst einlassen.

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