Aachen - Ausstellung im „Kunstwechsel“ zeigt breites Spektrum kreativer Arbeiten

Ausstellung im „Kunstwechsel“ zeigt breites Spektrum kreativer Arbeiten

Von: Svenja Pesch
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Paarweise kreativ: In der neuen Ausstellung im „Kunstwechsel“ an der Wilhelmstraße zeigen insgesamt 26 Künstler ab heute ihre Werke im Rahmen der Reihe „Carte Blanche“. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. „Carte Blanche“ geht in die siebte Runde. Diesmal hat sich Initiator Karl von Monschau ein ganz besonderes Thema überlegt. In der zum ersten Mal im „Kunstwechsel“ stattfindenden neuen Ausstellung, die unter dem Motto „#Paarweise“ steht, zeigen die 26 Teilnehmer die Gemeinsamkeiten und Widersprüche innerhalb ihres Zusammenarbeitens.

Dabei ist es ganz egal, ob die Künstler, die sich zusammengetan haben, verheiratet, Ateliernachbarn, Mutter und Sohn oder eingeschworene Künstlerpaare sind.

„Wir zeigen in der Ausstellung ein breites Spektrum an Kunst“, erzählt Karl von Monschau und fügt hinzu: „Viele Künstlerpaare ergänzen sich hervorragend, andere wiederum sind vollkommen gegensätzlich. Aber genau das macht es aus.“ Manch ein Duo hat sogar ein gemeinsames Werk angefertigt, so wie Vera Sous und Roland Mertens. Ihr „Bagger-Projekt“, wie das große Bild heißt, erzählt die Geschichte der Beiden auf eine eigene, ironische Weise.

„Man kann es als eine Allegorie auf unsere Beziehung verstehen, vielmehr auf den Anfang unserer Beziehung. Ich habe damals spaßeshalber gesagt, dass das schon ein Baggerprojekt war. Aus dem Witz ist dann das Kunstwerk von uns gemeinsam entstanden“, erzählt Roland Mertens.

Gerlinde Zantis und Michael Dohle ergänzen sich in ihren Arbeiten perfekt, wenn auch jeder dabei seine ganz eigene Technik verwendet. Während sie eine feine Landschaftszeichnung angefertigt hat, steht dem gegenüber die ebenfalls ländliche Abbildung von Michael Dohle. Der Inhalt verbindet sie, aber Dohles Arbeit ist eine Fotografie. Das Ehepaar Karl-Heinz Jeiter und Kathrin Philipp-Jeiter vertritt verschiedene Kunstrichtungen. Er zeichnet abstrakt und erschafft viele Arbeiten durch Radierungen. Sie ist der Malerei zugewandt und malt Wäschestücke und Laken in allen Varianten.

Gegensätze und Gemeinsamkeiten hängen in der neuen Ausstellung nur ein paar Meter voneinander entfernt. Die Arbeit von Christoff Guttermann braucht allerdings ein wenig mehr Platz. Von der Decke hängt ein großer, schwerer Kreisel und direkt daneben steht ein kleiner Glaskasten mit einem Tintenfass und einem kleinen Kreisel drin. Die Verbindung ist klar. Guttermann bedient sich des Kreiselprinzips. Er bearbeitet den Kreisel mit Tinte und lässt ihn dann auf dem Papier drehen. Die Muster, die entstehen, sind einzigartig und von Versuch zu Versuch verschieden. Und so schafft es „#Paarweise“, viele Künstler mit diversen Stilrichtungen zu vereinen, ohne dass dabei ihre Individualität verloren geht.

„#Paarweise“ wird am Freitag um 19.30 Uhr im „Kunstwechsel“, Wilhelmstrasse 26 eröffnet. Die Ausstellung geht bis zum 17. April und ist von donnerstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

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