Ausstellung: Die Chance alternativer Energie

Von: svp
Letzte Aktualisierung:
10907206.jpg
Alternativen zum fossilen Energieverbrauch: Rüdiger Haude, Kerstin Watzke und Susanne Jung (links) vom Solarenergie-Förderverein in der aktuellen Ausstellung. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Vor allem durch die Verbrennung von Kohle und Öl hat die Menschheit in den letzten 200 Jahren den Anteil von Kohlendioxid in der Atmosphäre massiv gesteigert. Der daraus resultierende Treibhauseffekt verändert das Klima massiv. Die Lösung: die Energieversorgung auf regenerative Basis umstellen. Windenergie, Wasserkraft, Erdwärme und Sonnenenergie haben viel Potenzial.

Doch was sich in der Theorie so leicht anhört, stößt in der Praxis auf viele Probleme. Der „Solarenergie Förderverein Deutschland“ informiert deshalb mit einer Ausstellung zur Energiewende die Menschen über die Möglichkeiten und Chancen, die erneuerbare Energien beinhalten. „Wir wünschen uns, dass die Bürger für das Thema sensibilisiert werden und auch auf politischer Ebene für eine Entscheidungsnotwendigkeit zugunsten erneuerbarer Energien plädieren“, erzählt Öffentlichkeitsreferent des Vereins, Rüdiger Haude.

Um die Alternativen zu fossilen Energien zu fördern, wurde 1986 der Solarenergie-Förderverein gegründet, der das Modell der kostendeckenden Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien entwickelte. Was damals als „Aachener Modell“ begann, wurde schnell von vielen deutschen Städten umgesetzt.

Ein Resultat des entwickelten Konzeptes ist das „Erneuerbare Energien-Gesetz“ (EEG), welches eine Vergütung für ins Netz eingespeisten Strom festlegte, die bei vernünftiger Betriebsführung die Rentabilität der EE-Anlagen ermöglichte. Allein durch diese Maßnahme setzte eine Massenproduktion ein, wodurch der Anlagenpreis zwischen den Jahren 2000 und 2014 um 80 Prozent sank.

Doch die Energiewende wirft auch viele Fragen und Probleme auf. Warum herrscht in den weltweiten Abkommen Uneinigkeit in puncto Klimawandel? Und was ist zu tun, wenn kein Wind und keine Sonne verfügbar sind? Für Rüdiger Haude sind diese Fragen keine Seltenheit. Zwar kann er die Sorgen der Betroffenen häufig verstehen, doch weiß er dank seiner jahrelangen Erfahrung, dass die meisten dieser Bedenken sich schnell auflösen, sobald man detailliertere Informationen diesbezüglich erhält. Bis Freitag ist die Ausstellung zur Energiewende im Haus der Evangelischen Kirche, Frère-Roger-Straße 8-10, zu sehen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert