Aachen - Ausstellung des Fachbereichs Architektur der Fachhochschule Aachen

Ausstellung des Fachbereichs Architektur der Fachhochschule Aachen

Von: Kathrin Albrecht
Letzte Aktualisierung:
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Jahresausstellung des FH-Fachbereichs Architektur an der Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Ein Haus am Hang, einen umgestalteten Bunker oder ein Besucherzentrum für den Printenhersteller Lambertz: Dies sind drei der Arbeiten, die im Rahmen der Jahresausstellung des Fachbereichs Architektur der Fachhochschule Aachen im FH-Gebäude an der Bayernallee 9 zu sehen sind.

Es sei ein Privileg, so Dekan Professor Horst Fischer, in jedem Jahr die Ergebnisse der Forschung so greifbar begutachten zu können. „Auch in diesem Jahr werden wir wieder einen tollen Querschnitt davon sehen, was Studierende erarbeitet haben.“ Mehr als 30 Arbeiten aus allen Semestern werden bis zum 13. Dezember präsentiert. Ganz unterschiedliche Pläne, Modelle und Überlegungen gibt es zu sehen.

Einige Arbeiten beschäftigen sich mit Überlegungen, wie sich verschiedene Formen und Materialien einsetzen lassen. Eine Arbeit aus dem vierten Semester zeigt, wie eine katholische Kirche in Viersen-Dülken umgenutzt werden kann. Neben dem Gemeindesaal sollen eine Bibliothek und ein Café Platz im ehemaligen Kirchenschiff finden.

Eine andere Arbeit mit dem Titel „Tsunami“ beschäftigt sich mit der Idee, wie sich Häuser für Regionen konstruieren lassen, die regelmäßig von Unwettern bedroht sind. Einige Arbeiten greifen auch aktuelle Fragen zur zukünftigen Gestaltung des Aachener Stadtgebiets auf. Eine Arbeit zeigt andererseits einen Bebauungsvorschlag für ein Areal an der Ecke Borngasse/Theaterstraße.

Neben Semesterarbeiten zeigt die Ausstellung auch die besten Abschlussarbeiten des Bachelor- und Masterstudiengangs. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Annika Gaumer ist auch Daniela Kühl mit ihrer Bachelorarbeit dabei. Die beiden entwarfen ein „Stadthotel Goldblatt“ am Alter Markt in Köln. „Die Herausforderung bestand in der Realisierung auf engstem Raum mit historischem Umfeld und einem bestehenden U-Bahn-Zugang“, erklärt sie ihren Entwurf. Sie löste die Aufgabe unter anderem durch die Verkleidung der oberen Etagen mit Goldpanelen. „Dadurch ändert sich immer wieder das Erscheinungsbild des Gebäudes, so bleibt es spannend.“

Besucher der Ausstellungseröffnung hatten auch in diesem Jahr die Gelegenheit, ihre persönlichen Favoriten unter den ausgestellten Arbeiten zu wählen. Um Studierende und Ehemalige untereinander zu vernetzen, fand im Anschluss an die Ausstellungseröffnung auch eine Feier für die Absolventen und Ehemaligen des Fachbereichs statt.

Die Ausstellung ist immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu sehen.

Anders als in den vergangenen Jahren erfolgt der Eintritt baustellenbedingt über den Eingang in der Spaakallee.

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