Ausnahmezustand im Starfish: Bujupi ist trotzdem nachdenklich

Von: Christoph Velten
Letzte Aktualisierung:
Ardian Bujupi
Optimistisch, aber auch nachdenklich: Wie die Karriere von Ardian Bujupi weitergeht, weiß er selbst noch nicht so genau. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. 2000 kreischende Fans und zwei glückliche „Superstars”. Am Mittwochabend herrschte in der Aachener Diskothek „Starfish” der Ausnahmezustand.

Der DSDS-Sieger Pietro Lombardi und der Drittplatzierte Ardian Bujupi waren zu Gast und heizten der Menge mit ihrer Show ganz schön ein. Zwischen den Auftritten sitzt Bujupi hinter der Bühne. Im exklusiven Gespräch mit unserer Zeitung wirkt er nachdenklich.

Welche Frage wird dir in den vergangenen Wochen am häufigsten gestellt?

Bujupi: Wie es jetzt weitergeht?

Und was antwortest du dann?

Bujupi: Dass alles gerade erst anfängt! Ich habe alle Anweisungen erfüllt, jetzt kann ich endlich machen, was mein Herz mir sagt.

Und was sagt dein Herz?

Bujupi: Dass ich von der Musik leben kann. Nicht wegen DSDS, sondern weil ich es bin.

Du weißt sicherlich um die Biografie der vielen anderen DSDS-Teilnehmer. So richtig nachhaltig erfolgreich war keiner.

Bujupi: Ja, das ist mir bewusst. Ich will aus den Fehlern der anderen lernen. Ich bin nicht an ein großes Platten-Label gebunden, habe keinen Vertrag, der mich knebelt und auspresst. Ich bin unabhängig, habe mich mit Leuten umgeben, die an mich glauben.

Aber noch trittst du ausschließlich mit Cover-Nummern auf.

Bujupi: Der Vertrag mit RTL besagt, dass ich bis zum 7. August keine eigene Single, keine Platte rausbringen darf. Also muss ich mich noch ein bisschen gedulden. Dann aber, Ende August, geht es los. Dann kommt meine Zeit. So wird wohl auch meine erste Single heißen: This is my time!

Also machst du dir keine Sorgen um deine Zukunft?

Bujupi: Mein Traum ist größer als die vielen Bedenken.

Wie viele Auftritte absolvierst du derzeit? Bujupi: So zwei bis drei in der Woche. Vor allem die Wochenenden sind ausgebucht.

Immer zusammen mit Pietro Lombardi?

Bujupi: Nein, hier in Aachen sind wir das erste Mal zusammen aufgetreten - und wohl auch zum letzten Mal.

Wieso?

Bujupi: Verstehen Sie mich nicht falsch, wir mögen uns und haben viel Spaß, wenn wir uns sehen. Aber unsere Karrieren werden unabhängig voneinander weitergehen. In zwei verschiedene Richtungen.
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