Aus dem Geschäftsleben: Neuer Hit-Markt auf dem alten Tivoli-Gelände

Von: kaa
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Gut sortiert: Herbert Sütterlin hat auf dem Gelände des Alten Tivoli einen neuen Hit-Markt eröffnet. Damit verbessert sich die Nahversorgung der Menschen, die in der Soers leben. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Etwas spontan und dazu an einem Sonntag geplant war die Eröffnung des neuen Hit-Verbrauchermarktes auf dem Gelände des Alten Tivoli. 50 Gäste riskierten einen ersten Blick in das neu entstandene Nahversorgungszentrum in dem derzeit entstehenden Wohnquartier.

Auf dem Gelände des alten Kult-Stadions, das 2011 den Baggern weichen mussten, entstehen 130 Wohneinheiten sowie vier gewerblich genutzte Gebäude. Als Herbert Sütterlin Ende 2010 die Meldung gelesen habe, dass auf dem Areal zwischen Emma-, Merowinger- und Krefelder Straße ein Nahversorgungszentrum entstehen soll, habe ihn das sofort gereizt. „Doch ohne den Rückhalt meiner Familie hätte ich das nicht gemacht.“

Dass die Familie, die seit 30 Jahren eine Hit-Filiale an der Vaalser Straße/Ecke Schurzelter Straße betreibt, am Ende den Zuschlag erhielt, habe ihn überrascht. „Meist haben die Familienunternehmen gegenüber den größeren Mitbewerbern das Nachsehen.“ Doch das Markt-Konzept schien die Planer überzeugt zu haben. Mit den Söhnen Benedikt und Maximilian ist auch der Fortbestand des Unternehmens gesichert. Nach dem Kauf des Grundstücks Ende 2011 begann die Planungs- und Bauphase. „Wir wollten eigentlich vor Weihnachten 2013 eröffnen“, so Sütterlin, „doch der lange Winter im vergangenen Jahr machte uns einen Strich durch die Rechnung.“

Insgesamt 6500 Quadratmeter Nutzfläche weist das Gebäude auf, davon entfallen 2500 Quadratmeter auf den Verbrauchermarkt im Erdgeschoss. Das Sortiment umfasst rund 25.000 Produkte. Ergänzt wird das Angebot durch zwei Inhouse-Filialen – der Bäckerei Moss und dem Fischhandel Zegel. 200 Parkplätze stehen zur Verfügung. Ein kleines Novum wird in die erste Etage einziehen: Eine von der Lebenshilfe getragene Kita auf insgesamt 1000 Quadratmetern Fläche. Die Spielfläche ist auf dem Dach des Supermarktes angelegt. Die restlichen Büro-Einheiten sind erst zum Teil vermietet.

Mit dem Grundstück am Alten Tivoli habe man einen attraktiven Standort gewonnen, so Sütterlin. „Wir hoffen, das, was wir an der Vaalser Straße etabliert haben, auch hier fortsetzen können.“ Nicht zuletzt schließt der Verbrauchermarkt auch eine Lücke in der Nahversorgung der Anwohner in der Soers, die sonst weite Wege zum Einkauf zurücklegen mussten. Potenzial sieht Sütterlin auch in den entstehenden Gewerbeansiedlungen. St. Gobain beginnt mit den Bauarbeiten eines neuen Bürokomplexes im Mai, außerdem soll sich Trianel mit Büros ansiedeln. Weiterhin unklar ist indes, was mit dem Grundstück direkt an der Ecke geschehen soll . Pläne für ein Hotel an diesem Standort haben sich vorerst zerschlagen.

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