Aachen - Auffällige Haltestellen für die Campusbahn

Auffällige Haltestellen für die Campusbahn

Von: fg
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Hier könnte die Campusbahn halten: (v.l.) Verena Eichhorn, David Weber, Nathalie Müller haben Modelle entworfen. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Bisher ist sie nur angedacht, aber doch mehr als eine Vision - die Rede ist von der Campusbahn. Kommt die Bahn, kommen auch Haltestellen - und denen gaben Schüler der Fachoberschule für Gestaltung am Berufskolleg für Gestaltung und Technik jetzt höchst unterschiedliche Gesichter.

22 Modelle waren das Ergebnis des zweimonatigen Projekts, wobei die Schüler einmal pro Woche im Fach Kunst und Gestaltung an ihren Modellen arbeiteten. „Die Ergebnisse sind vielfältig und visualisieren die Stadtbahn”, freute sich Ralf Oswald vom Verkehrs-Club Deutschland VCD Aachen-Düren, der die Anfrage an die Fachoberschule gerichtet hatte.

Bei der Prämierung der besten Arbeiten konnte er zudem diesen Schülern mitteilen, dass ihre Modelle in einer Ausstellung im SuperC am Templergraben ab dem 5. Juli zu sehen sein werden. „Ideengrundlage für die unterschiedlichen Haltestellenentwürfe bildeten Begriffe wie Dynamik, Traumwelten, Durchdringung, aber auch der Klenkes als Aachen-Symbol”, erklärte Dorette Christfreund, Lehrende an der Fachoberschule, „jeder Entwurf stellt einen Prototypen dar, der zeigt dass eine Haltestelle als benutzbare Skulptur auch den öffentlichen Raum bereichert”.

Den ersten Preis bekam der Entwurf „Raumillusion” von Daniel Weber zugesprochen. Die Haltestelle aus Glas und darüber gelegtem Drahtgefüge überzeugt mit einer dynamischen Form, die an einer Seite auf die geringe Höhe von 1,50 m absinkt, um Platz für Kinder, Kinderwagen und Rollstuhlfahrer zu reservieren.

Offene Form

Der angehende Architektur-Student Weber konnte sich zudem mit seinem zweiten Entwurf ebenfalls durchsetzen und errang mit einer weiteren sehr offenen Form einer Haltestelle aus den Materialien Edelstahl, Rost-Stahl und Holz den dritten Preis. Der Entwurf „Stop an Go line” von Verena Eichhorn wurde mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Ihre Haltestelle ist ein glänzend roter Metallbogen, der in seiner fließenden Form die Dynamik der Stadtbahn darstellen soll.

Sandra Kinner wurde mit dem 4. Preis für ihr Modell mit dem Titel „Neonbaum” belohnt. Diese Lichtskulptur überzeugte durch den Einsatz von Glas und Neonröhren, die verschieden farbiges Licht in den Scheiben der Haltestelle reflektieren lassen. Den 5. Platz errang das Modell „Fliegende Würfel” von Nathalie Weber - eine Bogenskulptur aus vielen durcheinander gewürfelten silbernen Würfeln.
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