Auf dem Citypflaster steppt weiter der Bär

Von: mh
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September
Das „September Special“ setzt den Reigen der Open-Air-Events ab Donnerstag, 12. September, fort. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Wenn erstmals seit Jahren ein Aseag-Bus Station direkt vor dem Rathaus macht – und der auch noch gleich von allerlei Funktions-, Würden- und Werbeträgern sowie Reportern umringt ist, ahnt der gemeine Öcher selbstverständlich: Da ist was im Busch. Fast richtig.

Denn das nächste Spätsommer-Festäng wird in schönster Tradition nicht im Grünen, sondern abermals mitten in der Altstadt stattfinden. Davon kündet – erraten – schon die großformatige Reklame, die das Großgefährt auf den Spuren des einstmaligen „Markt-Liners“ seit Neuestem ziert.

Also dürften die Organisatoren – und die zahlreichen Sponsoren – des „September Special“ sich von der derzeit hoffentlich kleinsten Sorge des Oberbürgermeisters nicht anstecken lassen: „Nicht, dass der große Konzertreigen, der vom 12. bis 15. September mit über 30 Bands auf drei Plätzen über die Bühne geht, nach den vielen Events der jüngsten Vergangenheit schon vor dem Start am nächsten Donnerstag in Vergessenheit gerät“, meint OB Marcel Philipp. Derlei Probleme möchte wohl manches Stadtoberhaupt haben.

Denn auch in diesem Jahr erwarten die Macher vom Märkte- und Aktionskreis City (MAC) wieder zigtausende Besucher, wenn auf dem Markt, dem Katschhof und dem Münsterplatz die Verstärker angeknipst werden (wir berichteten). Und zwischen Pop und Ethno, Klassik und Blues, Jazz und Rap „bedienen“ die Künstler aus der Region und vielen Ländern der Welt natürlich wieder alle Generationen und Geschmäcker, versprechen Günther Knie, stellvertretender Vorsitzender des Märkte- und Aktionskreises City, und MAC-Geschäftsführer Manfred Piana.

Eine kleine Kostprobe vom wahrhaft internationalen Flair, welches nicht nur das kleine Festival so beständig prägt, gab die gebürtige Russin Lizusha bei der Präsentation der druckfrischen Programmhefte: mit einem selbstkomponierten Song auf der Gitarre – auf Öcher Platt, versteht sich, nach dem Gedicht „Va Hazze e Öcher Mäddche“ von Herbert K. Oprei.

Wie schön Multikulti und gelebte Integration im Talkessel klingt, das werden auch zahlreiche prominente Ureinwohner am Freitag kommender Woche beim „Öcher Ovvend“ auf dem Münsterplatz vor Augen und Ohren führen. Und natürlich bieten die Programmmacher von Burg Wilhelmstein, aus dem Kulturbetrieb, dem OB-Büro und der Agentur Jungen Concept wieder einen beeindruckenden Mix der musikalischen Stile. Nehmen wir also auch die zweite kleine Sorge des Oberbürgermeisters – ausnahmsweise – nicht allzu ernst: „Jetzt können wir nur noch hoffen, dass der schöne Spätsommer uns erhalten bleibt.“ Die „Special“-Fans bleiben es in jedem Fall, oder?

Weitere Infos und das komplette Programm:

www.aachenseptemberspecial.de

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