Auf dem Bauernhof wird Pizza gebacken

Von: Nina Lessenich
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„Mmmhh, lecker!”: Die Kinder
„Mmmhh, lecker!”: Die Kinder der KOT-Ferienfreizeit backen am Gut Paulinenwäldchen selbstgemachte Pizza im Steinofen. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Auf der Weide grasen Ziegen, auf dem gegenüberliegenden Feld reifen Tomaten. Im Hintergrund hört man heiteres Kinderlachen. Ein schmaler Feldweg führt zu einem Tor, durch das man Heidi Brassels „Erlebnis Bio-Bauernhof” betritt.

Hier verbringt Nadine Plewnia mit insgesamt 18 Kindern zwischen fünf und 13 Jahren die zweite Woche der Ferienfreizeit der Kleinen Offenen Tür (KOT) St. Elisabeth. Begleitet von Plewnia und drei ehrenamtlichen Mitarbeitern fahren die Kinder jeden Morgen zum Gut Paulinenwäldchen, das an das Gelände angrenzt.

„Wir haben hier größtenteils Stadtkinder dabei”, erklärt Nadine Plewnia. „Diese Woche auf dem Hof hat eine deutliche Wirkung auf die Kinder. Sie sind viel entspannter und ausgeglichener, wenn sie sich hier frei bewegen können.” Das bestätigt auch der zwölfjährige Elias. „Wir sind ja eher Stadtkinder. Da macht es besonders Spaß, zum Beispiel die Tiere mal selbst zu versorgen.”

Neben dem Versorgen von Kanninchen, Schweinen und Ziegen haben die Kinder auf dem Hof auch gelernt, wie man Getreide mahlt, Kartoffeln erntet oder ein Lagerfeuer vorbereitet, um anschließend Stockbrot zu backen. „Das hat alles viel Spaß gemacht”, berichtet Elias. „Wir haben viele Freundschaften geschlossen, obwohl man die anderen Kinder vorher noch nicht alle kannte.”

Diese gute Gruppendynamik bemerkt auch Nadine Plewnia. „Die Kinder kümmern sich alle sehr gut umeinander. Beim gemeinsamen Arbeiten und Spielen bildet sich trotz der großen Altersunterschiede schnell eine gute Gruppenzugehörigkeit.” Am heutigen Tag backen die Kinder gemeinsam Pizza. Einige von ihnen feuern bereits den alten Steinbackofen an, andere belegen die Pizza.

Die Zutaten dafür stammen ausschließlich aus dem Hofladen des Guts Paulinenwäldchen. Die Kinder seien immer begeistert, wie groß das Angebot des hofeigenen Bioladens sei, berichten Nadine Plewnia und Heidi Brassel. „Die Kinder fragen uns ständig, ob sie nochmal im Hofladen einkaufen können.”

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Kinder ist die Bewegung in der freien Natur. „Es ist toll, den ganzen Tag unterwegs zu sein und sich so viel an der frischen Luft zu bewegen”, erzählt der zwölfjährige Fabian. Über die Antwort auf die Frage, ob sie am Ende des Tages auf dem Hof müde ins Bett fallen, sind sich die Kinder schnell einig: „Wir sind nicht müde. Es macht uns hier ja Spaß und eigentlich wollen wir gar nicht weggehen!”
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