Auch Bezirksvertreter für Straßenbahn

Von: hst
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Aachen. Die Campusbahn wird kommen. Wie schon der Mobilitätsausschuss stimmte auch die Bezirksvertretung Mitte dafür, dass die seit vergangenem Jahr tätige Arbeitsgruppe nun in einem weiteren Schritt ein konkreteres Umsetzungskonzept für die Bahn entwirft,

Die soll in etwa acht bis zehn Jahren einmal das Klinikum mit den bis dahin entstandenen neuen Campi Melaten und West sowie dem jetzigen Kernbereich der Uni und dem Bushof verbinden.

Eine Straßenbahn stelle das beste Konzept dar, so Kai Mohnen vom Fachbereich Verkehrsanlagen, weil sich eine solche unter anderem städtebaulich besser integrieren lasse, was vor allem für den Streckenabschnitt zwischen Audimax und Bushof wichtig sei.

„Ein zweiter wichtiger Punkt ist, dass wir keine Insellösung anstreben, sondern direkt die Integration der Campusbahn in ein Gesamtnetz planen, so dass wir einen hohen verkehrlichen Gesamtwert erreichen.” Angedacht sind da etwa Erweiterungen in Richtung Vaalser Straße, Brandt, Haaren und Würselen.

Auch wenn diese Ausdehnung der Campusbahn zu einem neuen großen Verkehrsnetz noch in ferner Zukunft liegt, ist sie doch für die Beantragung von Fördermitteln entscheidend. Da aber auch für die Zeit, bis die Campusbahn ihren Betrieb einmal aufnimmt, wegen des stetigen Wachsens der neuen Campi mit vermehrten Bedarf gerechnet werden muss, hat die Aseag bereits zusätzliche Buslinien eingeplant.

Aber nicht nur für die Nutzer von Bus und Bahn, sondern auch für die Lkw-Fahrer wird sich einiges ändern. Mit dem in der Bezirksvertretung vorgestellten Lkw-Führungskonzept sollen einmal Brummifahrer so geleitet werden, dass sensible Wohnbereiche entlastet und Suchverkehr eingeschränkt wird.

Ein Aus gilt auch für die Idee eines Investors, im Bereich Jülicher Straße und Wurmbach ein Studentenwohnheim zu bauen. Die Verwaltung hatte der Empfehlung des Petitionsausschusses des Landtages NRW nicht stattgegeben und den Antrag des Investors erneut abgelehnt, da dieser den städtebaulichen Zielen eines Gewerbegebietes nicht entspreche. Gegen die Stimmen von SPD und Linker stimmte die schwarz-grüne Mehrheit zu und empfahl dem Planungsausschuss, die Erschließung als Gewerbegebiet weiter voranzutreiben.
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