Aachen - Auch beim finalen Duell zeigen die Alemannen keine Nerven

Auch beim finalen Duell zeigen die Alemannen keine Nerven

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Starke Nerven: Alemannia Aachen II verwandelt auch diesen Neunmeter im Finale gegen Inde Hahn. Am Ende hatten die Schwarz-Gelben das bessere Ende für sich. Foto: Ralf Roeger
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Meisterlich: Die Alemannen feierten den Sieg bei der Stadtmeisterschaft überschwänglich. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Einen Sieger hätte das Turnier eigentlich nicht verdient gehabt, oder gleich mehrere. Denn in allen K.O.-Spielen bei der Hallen-Stadtmeisterschaft fiel die Entscheidung erst im Neunmeterschießen. Am Ende triumphierte die Zweitvertretung von Alemannia Aachen. Mit viel Kampf, Leidenschaft und einer großen Portion Glück holte sich das Team den Hallentitel.

Eröffnet wurde das Finalrunde am Samstag mit den letzten Vorrundengruppen. Die beiden Gruppensieger Bosna Aachen und Burtscheider TV komplettierten das Teilnehmerfeld der Endrunde. Dort zogen schließlich Eintracht Verlautenheide, Alemannia II, Inde Hahn und Hertha Walheim als Gruppensieger in die Halbfinals ein.

Dort standen sich Verlautenheide und Hahn gegenüber. Beide Teams neutralisierten sich lange Zeit, ehe die Eintracht die Führung glückte. Mit zunehmender Spieldauer wurde Hahn allerdings immer stärker. Mit einem Doppelschlag kurz vor und kurz nach der Halbzeit drehte die Mannschaft von Trainer Oliver Heinrichs die Partie. Allerdings kam die Eintracht noch einmal zurück und erzielte kurz vor Spielschluss den Ausgleich. Im ersten von vier Neunmeterschießen des Tages behielt Hahn knapp die Oberhand. Dann ermittelten Alemannia II und Walheim den Endspielgegner der Hahner. Nach ausgeglichenem Beginn ging das Team vom Tivoli in Führung. Doch die Hertha kam immer besser ins Spiel. Walheims Putzier sorgte kurz vor der Pause mit einer überragenden Einzelaktion für den verdienten Ausgleich. In einer hochklassigen Partie waren beide Teams auf Augenhöhe. Alemannias erneutes Führungstor wurde 15 Sekunden vor Abpfiff noch einmal gekontert. Vom Punkt bewiesen die Schwarz-Gelben dann die besseren Nerven.

Im Finale kam es somit zum Duell zwischen Inde Hahn und Alemannia Aachen II. Bereits nach zehn Sekunden gelang Bezirksligist Hahn der erste Treffer. In der Folge drückte die Alemannia auf den Ausgleich. Mit einem sehenswerten Tor kurz vor Spielende zahlten sich die Angriffsbemühungen schließlich aus. Wiederum im Neunmeterschießen bewiesen die Schwarz-Gelben die besseren Nerven und machten somit das Stadtmeisterschafts-Double perfekt. „Wir nehmen den Titel gerne mit. Die Mannschaft hat das ganz ordentlich gemacht. Letztlich haben Kleinigkeiten entschieden. Wir sind gerne Doppel-Stadtmeister“, war Trainer Sven Schaffrath zufrieden. Hahns Coach Oliver Heinrichs haderte nach Spielschluss zwar mit einigen stritten Schiedsrichter-Entscheidungen, war dennoch aber nicht enttäuscht. „Das ist okay. Wir nehmen das so hin“, so Heinrichs.

Die Vorsitzenden der beiden organisierenden Vereine Blau-Weiß und VfL 05 Aachen zogen ein positives Fazit. „Es hat alles so geklappt, wie wir uns das vorgestellt hatten“, freute sich Manfred Scholl vom VfL. „Es war vor allem schön zu sehen, dass auch die vermeintlich Schwächeren mithalten konnte“, bilanzierte Peter Lantin.

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