Aachen - Auch Aachener Bank finanziert „Aquis Plaza“

Auch Aachener Bank finanziert „Aquis Plaza“

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Aachen. Auch die Aachener Bank finanziert den Bau der Kaiserplatzgalerie, die mittlerweile in „Aquis Plaza“ umbenannt worden ist. Das Geldinstitut gehört zu einer genossenschaftlichen Finanzgruppe, die an der Realisierung des Großprojektes in der Aachener Innenstadt mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen von 164 Millionen Euro beteiligt ist.

Dabei ist die Aachener Bank Teil eines Konsortiums mit der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank und der Volks- und Raiffeisenbank Bonn, das 89 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Weitere 75 Millionen Euro steuert die R+V Lebensversicherung AG bei.

Über die Höhe der eigenen Beteiligung hüllt sich die Aachener Bank in Schweigen. „Man kann die Summe nicht einfach durch drei teilen, das wäre falsch und würde unsere Leistungsfähigkeit übersteigen“, sagt Vorstandssprecher Franz-Wilhelm Hilgers. Man sei in dem Konsortium der „eher kleine, aber geschätzte Partner, weil wir vor Ort sind“. Von der Höhe des Anteils her gebe es durchaus vergleichbare Investments der Aachener Bank, sagt Hilgers, „aber vom Gesamtumfang ist es das größte Projekt, an dem wir beteiligt sind“. Man sei sich auch durchaus bewusst, dass das Projekt, das viele Jahre Stillstand erlebt hat, zeitweise „nicht ganz unumstritten“ gewesen sei, sagt der Vorstandssprecher: „Aber für uns war ausschlaggebend, dass jetzt höchst kompetente Investoren am Ruder sind.“

Das Einkaufscenter „Aquis Plaza“ wurde gemeinsam von der Hamburger ECE und der Strabag Real Estate entwickelt und soll von ECE auch betrieben werden. Die Gesamtkosten sind mit rund 290 Millionen Euro veranschlagt, auf mehr als 29000 Quadratmetern Verkaufsfläche sollen 130 Einzelhandelsgeschäfte angesiedelt werden. Außerdem sind Büro- und Wohnflächen sowie Parkdecks für 600 Pkw geplant. Die Eröffnung ist für Herbst 2015 vorgesehen.

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