ATG-Herbstlauf: Mussa Hudrog holt den Sieg

Von: Peter Schopp
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Beliebte Sportveranstaltung: Viele Läuferinnen und Läufer genossen den ATG-Herbstlauf am Sonntag bei besten Rahmenbedingungen. Foto: Kurt Bauer
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Hohe Summe erlaufen: Günter Driessen (ATG) überreicht eine Spende in Höhe von 5000 Euro an Barbara Krüger und Dik Lokhorst von der Lebenshilfe. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Wo soll man anfangen mit der Berichterstattung über den ATG-Herbstlauf? Beim Wetter? Perfekt! Oder der Organisation? Gewohnt super! Stimmung? Ausgezeichnet! Fazit: Wenn die Aachener Turngemeinschaft ruft, kann man getrost folgen.

Dies tun am Sonntagmorgen ein paar hundert Läufer, unter den genannten Bedingungen. Günter Drießen, Leitwolf der ATG und des Organisationsteams, ist im Vorfeld allerdings etwas aufgeregt. „Es ist unser erster Herbstlauf, da soll alles gut vorbereitet sein“, kann er Lampenfieber nicht verbergen.

ATG-Veranstaltungen haben immer auch einen familiären Charakter. Vor dem Startschuss muss die Menge erst ein Geburtstagsständchen für Harald von Ameln anstimmen, langjähriger Sportkamerad von Günter Drießen und erster Vorsitzender von Hertha Walheim. Von Ameln wagt sich, begleitet von der Familie, an seinem 48. Jubeltag erstmalig an den Start eines Volkslaufes.

Drießen schickt das Läuferfeld um 11 Uhr vom Vereinsgelände am Chorusberg auf die Strecke, die sich später teilen wird. Die kürzere Distanz geht über 6,4, die längere über 10,2 Kilometer. Zwei Begleitfahrzeuge sichtet man im Feld: Das eine bleibt bei Lokalmatador Mussa Hudrog („Damit der Mussa sich bei seinem konzentrierten Laufstil nicht verirrt“) und das andere, ein Baby-Jogger (Kinderwagen), wird von Philipp Nawrocki, Rekordsieger des Winterlaufs, gesteuert, der dem Feld samt Nachwuchs langsam hinterherläuft und dafür sorgt, dass niemand zurückbleibt.

Kampf auf der Strecke

Beim Blick in die Gesichter der etwa eine halbe Stunde später ins Ziel kommenden Athleten ahnt man allerdings, dass zwischenzeitlich Kampf angesagt war. Selbst Mussa Hudrog, favorisierter Sieger über die „Langstrecke“, staunt außer Atem: „Das war in der ersten Hälfte eine sehr anspruchsvolle Streckenführung. Ich hätte erwartet, schneller zu sein.“ Allerdings reicht seine Form noch für einen deutlichen Vorsprung vor dem zweitplatzierten Stefan Schnorr.

Mittlerweile ist auf der Terrasse der Grill an. Es ist Zeit für Präsente. Von Nobis die Printen, von Drucks Einkaufsgutscheine und von Medaix zwei verloste Laufdiagnostiken gehen an Sieger und Platzierte.

Und Drießen sagt natürlich Danke. Dem Förster Johannes Odrost für die unkomplizierte Zusammenarbeit, den Sponsoren für die wichtige finanzielle und logistische Unterstützung, den vielen freiwilligen Helfern aus Reihen des Vereins sowie der Lebenshilfe, die nun schon seit vielen Jahren der ATG partnerschaftlich verbunden ist. Der Vorsitzende, Dik Lokhorst und Geschäftsführerin Barbara Krüger dürfen sich am Ende der Veranstaltung über eine Spende in Höhe von 5000 Euro für die Lebenshilfe freuen, die durch Startgelder und zusätzliche Spenden der Teilnehmer des letztjährigen Winterlaufes zusammengekommen sind.

Ab sofort gilt am Chorusberg die Konzentration ganz dem diesjährigen Winterlauf am 6. Dezember. Die Vorbereitungen hierzu laufen seit längerem auf Hochtouren. Ab dem heutigen Montagmorgen, 7 Uhr, ist die Onlineanmeldung möglich – ab 10 Uhr im Sporthaus Drucks in herkömmlicher Weise. Es ist zu erwarten, dass auch in diesem Jahr das Kontingent der Startplätze nach kurzer Zeit ausgeschöpft sein wird. Drießen und seine Mitstreiter freuen sich auf die Veranstaltung und hoffen, dass es am 6. Dezember ebenso glatt läuft wie beim Herbstlauf.

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