ATG-Herbstlauf: Mit schnellen Schritten auf 358 Meter Höhe

Von: Hans-Peter Leisten
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Laden zum Herbstlauf auf den Chorusberg und in den Wald: Franziska Fourné, Jörn Schnöring, Max Noris, Carolin Führen und Günter Drießen (von links). Foto: Andreas Steindl

Aachen. Der Auftakt hat den Verantwortlichen Mut zu mehr gemacht – und dann kam auch noch das dicke Lob von Förster Johannes Odrost. Die 350 Teilnehmer und Teilnehmerinnen des ersten ATG-Herbstlaufes haben sich so vorbildlich benommen, dass einer Steigerung der Teilnehmerzahl bei der zweiten Auflage um mehr als 100 Prozent nichts im Wege steht.

Und so machen sich am Sonntag, 25. September, ab 11 Uhr im optimalen Fall 750 Laufbegeisterte vom Sportplatz Chorusberg auf den Weg, um den höchsten Punkt des Aachener Waldes im Laufschritt zu erreichen.

Günter Drießen und Jörn Schnöring vom Organisationsteam der Aachener Turn-Gemeinde freuen sich, dass ihr Verein nach dem „Experiment“ im vergangenen Jahr jetzt den Aachener Laufkalender erneut bereichern kann. Bedenken, dass die 750 Startplätze nicht vergeben werden, haben sie nicht, denn auch bei der Premiere überstieg die Nachfrage das Angebot. Zudem ist in diesem Jahr der Lauf bereits aufpoliert worden: Die beiden Hauptläufe starten um 11 Uhr und gehen über die Distanz von 6,7 oder 10,5 Kilometer.

Neu ist, dass die Kinder ihre kleinen Schuhe schnüren. „Die Idee hatte unser Lauf-Urgestein Wolfgang Glöde“, freut sich Drießen über die Neuerung. Der vereinseigene Platz am Chorusberg bietet ideale Voraussetzungen für die Kinder-Wettbewerbe über 350 Meter (10.30 Uhr) und 700 Meter (10.40 Uhr). So wird der ganze Wettbewerb familienfreundlicher – und die Kinder können sich genau wie die Erwachsenen über ein kleines Finisherpräsent („Genauso lecker wie beim Winterlauf“) freuen. Wer ein Funktions-Lauf-shirt möchte, kann dies zum Selbstkostenpreis von sieben Euro bei der Anmeldung dazubuchen.

Der eigentliche Lauf ist rein sportlich allerdings durchaus eine Herausforderung. Vom Platz aus geht es auf 358 Meter Höhe bis zum Gelände des früheren Pelzerturms. Wer die kleinere Runde läuft, kann von da aus wieder zurück zum Chorusberg, die ambitionierteren Läufer machen einen durchaus respektablen Umweg durchs Hühnertal wieder hinauf zum Pelzerturm (www.atg-aachen.de/content/streckenbeschreibung-herbstlauf).

Einen Gewinn haben alle, die sich für den Herbstlauf anmelden, bereits in der Tasche – einen der heiß begehrten Startplätze für den ATG-Winterlauf am 4. Dezember. Dessen 2500 Startplätze sind bekanntlich innerhalb weniger Stunden vergeben. Unabhängig vom Herbstlauf besteht weiter eine ATG-typische Möglichkeit, sich einen Startplatz zu sichern: über eine Blutspende bei der Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums beziehungsweise seiner Außenstelle im Luisenhospital am Boxgraben ( 80-80000, www.ukaachen.de/kliniken-institute/transfusionsmedizinblutspendedienst). Wer sich unter dem Stichwort ATG-Winterlauf dort registrieren lässt, hat ebenfalls die gesicherte Option auf einen Startplatz.

Angesichts dieser Anreize hoffen die Verantwortlichen, dass auch der noch junge Herbstlauf ein ähnlicher Renner wird wie der Winterlauf. Dementsprechend wollen sie „wieder einen perfekten Lauf“ anbieten und Förster Odrost („Wir sind ihm sehr dankbar“) beweisen, dass auch 750 Läufer und Läuferinnen ohne Müllhinterlassenschaften den Wald wieder verlassen.

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