Asphaltarbeiten: Wandernde Baustellen bremsen das Blech

Von: Oliver Schmetz
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Eine Spur gesperrt: Am Dienstag wurde auf der Monheimsallee die Fahrbahndecke erneuert. Auch nach den großen Ferien sollen die Asphaltarbeiten in der Innenstadt weitergehen. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Während viele Aachener die großen Ferien genießen, wird auf Aachens Straßen kräftig in die Hände gespuckt. An etlichen Stellen haben in den vergangenen Wochen kurzfristig und kurzzeitig eingerichtete Baustellen den fließenden Verkehr ausgebremst - in der Regel, um marode Asphaltschichten zu erneuern.

Vor kurzem waren die Straßenbauarbeiter auf der Saarstraße aktiv, am Dienstag wanderten die Asphaltarbeiten unter anderem die Monheimsallee hinab und beeinträchtigten dort den ferienbedingt noch nicht ganz so starken Verkehr.

Doch auch wenn die großen Ferien am Mittwoch kommender Woche vorbei sind, werden die Arbeiter die Schaufeln noch nicht zur Seite legen. Für Aachens Autofahrer bedeutet das: Im dann wieder dichteren Berufsverkehr werden sie die Störungen stärker zu spüren bekommen.

Auf dem Alleenring dürfte es sich immer wieder stauen, wenn Fahrspuren wegfallen. „Wir haben versucht, die dringendsten Stellen in den Sommerferien abzuarbeiten”, erklärte Rita Klösges vom städtischen Presseamt auf Anfrage, „aber in der Zeit war nicht alles zu schaffen.” Sicherlich werde es auch in den kommenden Wochen und Monaten Einschränkungen durch Straßenarbeiten geben. Einiges werde man zwar in die Herbstferien legen, „aber wir können nicht nur in den Ferien arbeiten”.

Während dies den Verkehrsfluss an vielen Stellen bremst, fährt ab kommenden Montag in der Schlossstraße gar nichts mehr - und das für lange Zeit. Denn die geamten Arbeiten in der Schlossstraße sollen bis Mai kommenden Jahres dauern. Zunächst ist für voraussichtlich fünf Monate die Stawag am Zug, die die Kanäle und die Versorgungsleitungen für Wasser und Strom erneuert. Während dieser Bauphase wird die Straße für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt.

Für die Anlieger sollen ihre Grundstücke jedoch „grundsätzlich erreichbar” sein, erklärt die Stadt. Wenn die Leitungen saniert sind, will die Stadt die Fahrbahnoberfläche erneuern. Schäden sollen beseitigt, Bürgersteige verbreitert, 13 Bäume gepflanzt, 24 Fahrradbügel installiert und drei zusätzliche Parkplätze geschaffen werden.

Während der Sperrung wird eine Umleitung über Bismarckstraße, Viktoriaallee und Oppenhoffallee ausgeschildert. Im Zuge des Umbaus wird auch die Ampelanlage an der Ecke zur Bismarckstraße abgebaut. Die Schlossstraße wird in die dortige Tempo-30-Zone eingebunden, für Fußgänger soll es dann einen Zebrastreifen als Querungshilfe geben. Doch bis das alles fertig ist, stehen fast schon wieder die großen Ferien vor der Tür.
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