Aachen - Aseag steuert auf Normalkurs zu

Aseag steuert auf Normalkurs zu

Von: Katrin Albrecht
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Aachen. Aseag-Geschäftsführer Michael Carmincke hat im Mobilitätsausschuss einen aktuellen Bericht zum Stand des Busunternehmens abgegeben. Und er konnte Positives vermelden.

Hinsichtlich der Busausfälle steuere man wieder auf den Normalkurs zu. Zu 99 Prozent könne das Unternehmen die Fahrten ausführen. „Die Kurve geht nach oben“, äußerte sich Carmincke optimistisch, bald wieder zu 100 Prozent das Fahrtenangebot erfüllen zu können. Ebenfalls im Soll ist die Aseag mit der Einrichtung des dynamischen Fahrgastinformationssystems.

Bislang wurden 57 Säulen an zentralen Haltestellen der Innenstadt aufgestellt, die Fahrgäste in Echtzeit über Abfahrten der Linienbusse informieren. Bis März 2014 sollen alle geplanten Haltestellen eingerichtet sein. Mittelfristig arbeite man daran, auch Unternehmen wie Täter und RVE in das System einzubinden. Flächendeckend können sich Besucher auch über die Aseag-App informieren.

In Sachen Dauerbaustelle Templergraben scheint unterdessen zum neuen Jahr etwas Bewegung zu kommen. Nach Ablauf der Abbindungszeit, und wenn das gute Wetter hält, soll laut Regina Poth, Abteilungsleiterin des Fachbereichs Straßenbau, die Fahrbahn spätestens ab dem 8. Januar zumindest in eine Richtung wieder für den Autoverkehr befahrbar sein.

Die noch nicht abgeschlossenen Bauabschnitte sollen zunächst provisorisch für den Fußgängerverkehr hergerichtet werden. Für die endgültige Fertigstellung warte man derzeit noch auf Material. Doch die Baustelle weitere zwei Monate komplett ruhen zu lassen, sei, so Poth, nicht zumutbar. Zu den Gründen für die Verzögerung wollte sich Poth im öffentlichen Teil der Sitzung nicht äußern.

Auch in Sachen Baugebiet Richtericher Dell gibt es Neuigkeiten. Die Stadt Herzogenrath befürchtet für den Stadtteil Kohlscheid, dass dort der Schleichverkehr weiter zunimmt. Durch die Industriegebiete an der Roermonder Straße seien die Straßen ohnehin stark belastet. Man sein miteinander im Gespräch, um eine Lösung zu finden, berichtete Planungsdezernentin Gisela Nacken.

Die letzte Sitzung des Mobiliätsausschusses und des AVV-Beirates war zugleich auch die letzte Sitzung für AVV-Geschäftsführer Hans Joachim Sistenich in diesem Gremium. Beruflich will Sistenich, der den AVV seit 1996 leitete, ein weinig kürzer treten. Damit ihm dabei nicht zu langweilig werde, übergab ihm Ausschussvorsitzende Roland Jahn im Namen des Ausschusses ein Gedächtnisspiel aus Holz als Abschiedsgeschenk.

Auf der Tagesordnung stand auch die Verabschiedung des Haushaltsentwurfes, in dem auch ein Förderantrag einer Machbarkeitsstudie zum geplanten Fahrradschnellweg Aachen-Herzogenrath-Kerkrade-Heerlen aufgenommen wurde. 80 Prozent der auf 200.000 Euro geschätzten Kosten übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen. Für die Stadt bliebe ein Eigenanteil von 20.000 Euro für die Studie. Das Konzept für den euregionalen Radschnellweg gehörte im November zu den Gewinnern eines landesweiten Planungswettbewerbs.

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