Arminia Eilendorf reichen drei Tore für den Einzug ins Halbfinale

Von: Günther Sander
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Verbissener Zweikampf vor der Tribüne: Arminia Eilendorf (blaue Trikots) und DJK FV Haaren trennten sich im Spitzenspiel 1:1 – was am Ende den Eilendorfern zum Einzug ins Halbfinale reichte. Foto: Kurt Bauer
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Eines von lange Zeit nur wenigen Toren: Thorsten Kuczinna verwandelt einen Elfmeter für Eilendorf gegen Haaren. Foto: Kurt Bauer

Verlautenheide. Sechs Begegnungen im Dauerregen, mäßige Leistungen auf dem Rasen, eine magere Torausbeute, drei Unentschieden und am Ende ein glücklicher Tagessieger: Bezirksligst Armina Eilendorf. Das Team steht morgen im zweiten Halbfinalspiel, Gegner ist Alemannia Aachen II. Man darf gespannt sein, wie die Eilendorfer sich da „verkaufen“ werden.

In den Spielen der Zwischenrunde zur Fußballstadtmeisterschaft in Verlautenheide bekamen die Zuschauer am Mittwochabend magere Kost geboten. Haaren gegen Arminia, eine Begegnung, in der man den Gruppensieger zu suchen hatte. Sekt oder Selters, alles oder nichts, das war für beide Mannschaften die Parole. Arminia nutzte in der 13. Spielminute einen Elfmeter zum 1:0, die Führung reichte jedoch für eine Vorentscheidung nicht aus. Haaren erhöhte den Druck, kam kurz vor Spielende zum verdienten 1:1-Ausgleich. Wem würde dieses Remis nützen?

Nachdem Haaren gegen Raspo Brand auch nur Remis gespielt hatte, konnte Eilendorf gegen den FV Vaalserquartier vorlegen. Ein Sieg wäre ein großer Schritt Richtung Halbfinale. Wann würde der Knoten platzen, wann wäre ein erster Dreier in dieser Gruppe fällig? Auch in diesem Spiel roch es lange Zeit nach einem Unentschieden. Vaalserquartiers Keeper ließ die Arminen lange warten, hielt so manches sichere Ding. Dann war es doch noch passiert, der Bezirksligist markierte das 1:0, ging als glücklicher Sieger vom Platz.

Um nicht zittern zu müssen, sollte gleich danach gegen Raspo Brand ein Sieg her – damit wäre für die Arminia das Halbfinale perfekt. Die Zuschauer und die Arminia sehnten eine Entscheidung herbei. Wieder eine Nullnummer? Nein, der Bezirksligist ging 1:0 in Führung - und dabei blieb es. Nichts ging hingegen für Raspo, Vaalserquartier und Haaren. Die Schwarz-Gelben hatten es nach dem 0:0 gegen Raspo nicht mehr selber in der Hand. Und nach den zwei Eilendorfer Siegen hatte die letzte Partie gegen Vaalserquartier keine Bedeutung mehr, obwohl man mit 3:2 gewann. Der erste Sieg kam für Haaren zu spät.

Heute dürfte es in der „Dorfclub-Arena“ so richtig brummen, der gastgebende SV Verlautenheide ist am Zuge. Gegner sind Schwarz-Rot Aachen, Westwacht und kein Geringerer als Vorjahressieger FC Inde Hahn. Im ersten Spiel muss die Eintracht gegen Schwarz-Rot Farbe bekennen und ein Zeichen setzen. Ein Sieg sollte Ansporn für weitere Taten sein. Ist eine Überraschung drin?

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