Arbeitskreis Kunst und Kultur mit neuem Programm

Von: Kathrin Albrecht
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Stellten das Programm für die Frankenburg vor: Inge Klusemann, Gabriele Hartmann, Dietrich Brandt und Franz-Peter Beckers. Foto: Schmitter

Aachen. Philosophie, Live-Musik, Kunst. Den Bogen, den der Arbeitskreis Kunst und Kultur an der Burg Frankenberg mit seinem diesjährigen Programm spannt, ist hochkarätig und gehaltvoll. Stück für Stück wandelt sich die Burg zur Drehscheibe des alltäglichen Lebens, wo Kunst und bürgerschaftliches Engagement zusammengeführt werden, zurück. 2015 stellte der Arbeitskreis zum ersten Mal eine Veranstaltungsreihe auf die Beine, um das Konzept mit Leben zu füllen.

 „Das ist uns sehr gut gelungen, viele Veranstaltungen haben weit über das Viertel hinaus große Resonanz gefunden“, resümiert Rolf-Peter Beckers bei der Vorstellung des neuen Halbjahresprogramms.

Es finden sich sowohl bewährte Programmpunkte wie die Philosophiereihe oder die Jazzkonzerte, als auch neue Formate. Gleich am Freitag, 19. Februar, 20 Uhr, beginnt das erste von drei Jazzkonzerten in der Burg. „Jasslab de Cologne“ haben Interpretationen von Jazzstücken Hildegard Knefs im Gepäck, das Aachener Quartett „Klangfahrer“ stellt sein neues Album vor. Im März kommen Lucas Leidinger und Daniel Daemen sowie das Raphael Krohn Quartett ins Frankenberger Viertel, Tanz und Musik verbindet im April das Konzert „Tango X“.

Aus dem Vorjahr fortgesetzt wird die Reihe „Philosophie in der Burg“ mit drei Lesungen und einer Matinee. Ludger Pfeil liest am 23. Februar aus seinem Buch „Du lebt, was du denkst“. Über die Bedeutung des „unendlichen Augenblicks“ liest Natalie Knapp am 16. März. Am 22. Mai macht sich Kristin Raabe ihre Gedanken zu Oma Hilde, Sokrates und dem Dalai Lama. Heidemarie Bennet-Vahle stellt am 26. Juni die Frage, ob ein philosophischer Ansatz einen Beitrag zur aktuellen Geschlechterdebatte leisten kann. Auf Anregung eines alten Frankenbergers, dem Musiker und Instrumentenbauer Fritz Heller, findet am 26. Februar das Konzert „Allochton“ statt.

Das Ensemble Rabaskol spielt auf historischen Instrumenten Musik des Mittelalters und der Renaissance und zeigt, wie sich die Musik der zeit durch Migration veränderte. Ein Angebot für Kinder gibt es 6. März. Gemeinsam mit der Erzählerin Maria Riga gehen Kinder auf Entdeckungsreise in der Burg und erfinden ihr eigenes Märchen. Neu ist auch die Reihe „Aktuell in der Burg“, die das Thema Flüchtlinge in Geschichte und Literatur aufgreift.

Dass das Thema Flucht und Migration zu allen Zeiten und an allen Orten hochaktuell war, wollen die Organisatoren an drei Abenden mit dieser Reihe aufzeigen. Am 11. März macht Pfarrer Martin Obrikat mit biblischen Fluchtgeschichten den Anfang. In die Zeit der französischen Revolution springt Schauspieler Hans-Walter Sprungala mit Szenen aus Goethes Stück „Hermann und Dorothea“, das von einer Flucht über den Rhein erzählt. Wie ein Fluchtweg in der Literatur beschrieben wird, zeigt die dritte Veranstaltung am 3. Mai. Gerhard Binder skizziert den Fluchtweg des Helden Aeneas. Erstmalig findet vom 5. bis zum 8. Mai auch ein Kunsthandwerkermarkt auf dem Gelände und in den Räumen der Burg statt.

Ein großer Erfolg war im vergangenen Jahr die Ausstellung des Aachener Künstlers Eric Peters. In diesem Jahr stellt der Aachener Bildhauer Klaus Schmetz in der Reihe „Der Künstler – dein Nachbar“ seine Skulpturen aus. Vernissage ist am 19. März. In der Reihe „Livemusic“ gibt es am 3. März Musik von George Gershwin mit „Sounds and Grooves“. Irisch wird es am 24. April beim Matineekonzert mit „Mac Noise“ aus Gemünd. Neben Irish Folk können Besucher auch kulinarisch einen Ausflug auf die grüne Insel machen. Und ab dem 9. Juni gastiert auch das Das Da Theater mit Klassikern von William Shakespeare im Burghof.

Alle Termine können online unter www.burgfrankenberg.de abgerufen werden. Karten zu den Konzerten und Lesungen gibt es im Vorverkauf im Frankenberger Buchladen, Schlossstraße 12 , in der Buchhandlung Schmetz, Münsterplatz 7-9, Weinhandlung Cave D’Aix, Oppenhoffallee 133 und im Büro der Burg Frankenberg, Goffartstraße 45. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

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