Arbeitsgemeinschaft „AsF“ hat einen neuen Vorstand gewählt

Von: sist
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Vorstand der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen: Ye-One Rhie, Natalie Djurkovic, Tamara Ottenwälder, Anna Wilhelmi und Landtagsabgeordnete Daniela Jansen (von links). Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Im Kampf um eine fairere Gesellschaft steht die Arbeitsgemeienschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) an der Seite der Aachenerinnen. Jetzt stellten sie ihren neuen Vorstand vor.

Gewählt auf zwei Jahre hat sich der neue Vorstand, angeführt von der Politologin Anne Pauli, besonders „Frauen und Arbeit“ zum Thema gemacht. „Es gibt immer noch keine Gleichberechtigung am Arbeitsplatz“, schilderte die ehemalige Vorsitzende und heutige SPD-Landtagsabgeordnete Daniela Jansen. Nicht nur Löhne seien bei Mann und Frau immer noch unterschiedlich, auch der Umgang mit Frauen am Arbeitsplatz.

Beisitzerin Tamara Ottenwälder, selbst Maschienenbaustudentin, schilderte, dass die Männerdomnanz in der Stadt Probleme mit sich bringe: „In den Werkstätten gibt es quasi keine Frauen“, beschreibt sie die Quote von zehn Prozent weiblicher Studenten in ihrem Studiengang. Dass der Begriff Feminismus sein negatives Image verliert, liegt den sieben Vorstandsfrauen besonders nahe.

Beisitzerin Natalie Djurkovic arbeitet in ihrem Beruf als Sozialpädagogin bei „Frauen helfen Frauen“ täglich mit Frauen. Sie beschloss, sich auch auf parteipolitischer Ebene für Frauen einsetzen zu wollen. Ihre Erfahrungen helfen ihr dabei, das täglich Erlebte in konstruktive Ideen einfließen zu lassen, die Frauen vor häuslicher Gewalt oder sogar Zwangsprostitution schützen sollen.

Jansen weiß, dass viele Aachener Themen auch auf Landesebene Gehör finden. Eine in der AsF Aachen entstandene Initiative, Frauen vermehrt über Geschlechtskrankheiten und Safer Sex zu informieren, hat im Landtag immer mehr Anhänger.

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