Aachen - Arbeiten im Rückhaltebecken Rahe

Arbeiten im Rückhaltebecken Rahe

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Aachen. Der Wasserverband Eifel-Rur (Wver) hat damit begonnen, das Hochwasserrückhaltebecken Rahe in der Aachener Soers von Sedimenten und Bewuchs zu befreien.

Das Becken stellt den Hochwasserschutz für die Unterlieger am Wildbach sicher. Es hat eine Aufnahmekapazität von 81.000 Kubikmetern.

Bei einer jährlich stattfindenden Sicherheitsbegehung wurde festgestellt, dass vom Bach mitgeführte Feststoffe bei Einstauereignissen zu Ablagerungen im Becken geführt haben, die den Stauraum verringern.

Ebenso schmälert der zunehmende Bewuchs den Hochwasserschutzraum. Mit der zuständigen Bezirksregierung in Köln wurde vereinbart, dass eine festgelegte Teilfläche im Rückhalteraum des Beckens zu roden und in Zukunft dauerhaft freizuhalten ist.

Um die Maßnahmen durchführen zu können, wird zunächst der Sandfang des Beckens zeitweilig abgesenkt. Es handelt sich dabei um einen Teich, der stetig vom Wildbach durchflossen wird. Durch die Reduzierung der Fließgeschwindigkeit des Baches können sich dort mitgeführte Feststoffe absetzen.

Weiterhin wird eine Baustraße errichtet und nach Rodung der Teilfläche der dortige Oberboden mit dem Wurzelwerk abgeschoben und abtransportiert. Entlang des in der Nähe befindlichen Spazierweges wird aus optischen Gründen ein Gehölzstreifen belassen.

Der Wver weist darauf hin, dass die Arbeiten durchgeführt werden müssen, da es sich beim Hochwasserrückhaltebecken Rahe um ein Bauwerk handelt, dessen wasserwirtschaftliche Funktion im Vordergrund steht. Die Arbeiten werden ca. zwei Wochen in Anspruch nehmen. Dabei kann es durch den Baubetrieb zu einer Verunreinigung des Fußgängerweges am Becken kommen.
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