„Aquis Plaza“: „Achsenstruktur“ wird verstärkt

Von: red
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Laut Angaben der IHK verstärkt sich diese Achsenstruktur durch „Aquis Plaza“ noch weiter in Richtung Kaiserplatz. Foto: Archiv/Krömer

Aachen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hat den Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie an der RWTH Aachen damit beauftragt, die langfristigen Auswirkungen der Ansiedlung von „Aquis Plaza“ auf die Passantenströme und die städtebauliche Struktur zu untersuchen.

 „Aachen konkurriert mit anderen Oberzentren“, sagt Dr. Gunter Schaible, Leiter der Abteilung International, Verkehr und Handel der IHK Aachen: „Deshalb gilt es, die Innenstadt zu stärken und zu profilieren. Jetzt wollen wir genau hinschauen, ob das mit dem neuen Einkaufszentrum gelingt.“

Vor der Eröffnung hatten die beteiligten Studenten an drei Wochentagen im Frühjahr 2014 Passantenströme und -frequenzen analysiert. Die Ergebnisse bestätigen die „1A-Lage“ der Adalbertstraße: Im westlichen Bereich (zwischen Kugelbrunnen und Elisenbrunnen) wurde der höchste Wert gemessen – mit mehr als 46.000 Passanten an einem Samstag.

Ebenfalls sehr viele Menschen besuchten – in absteigender Reihenfolge – die östliche Adalbertstraße Ost, die Ursulinerstraße , den Markt und die Krämerstraße.

Die Punkte mit äußerst hohen Frequenzen konzentrierten sich somit entlang einer Achse, die sich nochmals unterteilen lasse, erklärt Monika Frohn, IHK-Gruppenleiterin Verkehr und Handel: Die ‚Einzelhandelsachse‘ entlang der Adalbert- und der Ursulinerstraße biete ausgewählte Sortimente und einen hohen Grad an Filialen; die ‚Altstadtachse‘ weise eine städtebaulich historische Prägung und eine kleinteilige Struktur aus Handel, Gastronomie und Kultur auf, die sich vom Elisenbrunnen über die Krämerstraße und einigen kleineren Linien bis hin zum Markt erstrecke.

Laut Angaben der IHK verstärkt sich diese Achsenstruktur durch „Aquis Plaza“ noch weiter in Richtung Kaiserplatz. Zudem sei davon auszugehen, dass die städtebauliche Weiterentwickelung Einfluss auf die Besucherzahlen habe. Daher will die Kammer die Untersuchung in einigen Jahren wiederholen. Um Ursachen für veränderte Frequenzen festzustellen, sollen dabei eventuell auch der Wegeverlauf analysiert und Passanten befragt werden.

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