App erleichert Parkplatzsuche

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Aachen. Zehn Minuten und etwa vier Kilometer dauert die durchschnittliche Parkplatzsuche in der Aachener Innenstadt – für viele Autofahrer ist das Parken eine echte Herausforderung.

Doch Hilfe naht – dank Smartphones und einer cleveren Park-App, die das Gewinnerteam „Sonah“ der Smart@AC Challenge entwickelt hat und auch ab 1. April zunächst im Frankenberger Viertel einführen wird.

Exakt ein halbes Jahr lang tüftelten die Bewerber des Wettbewerbs, den das Aachener An-Institut für Unternehmenskybernetik (IfU) an der RWTH Aachen im Rahmen des Forschungsprojektes „Hot Springs“ („Heiße Quellen“) ausgeschrieben hatte, an ihren technischen Ideen.

Von anfangs insgesamt 25 Teams hatten sich sechs für das Finale des Wettbewerbs qualifiziert und durften ihre Ideen nun vor der Jury und Publikum im Super C präsentieren. Der Aachener Unternehmer Carlo Matic, dessen Tagesgeschäft Homepages, Spiele und Apps sind, gab einen Einblick in die „smarte“ Zukunft: „Wir können all unsere technischen Möglichkeiten kombinieren und daraus neue Welten kreieren. Apps werden jedoch nur eine Übergangstechnologie sein“, sagte der kreative Kopf der Interactive Pioneers.

Die besten Entwickler-Ideen wurden schließlich prämiert, nachdem die überwiegend studentischen Teams in einem spannenden Finale ihre funktionstüchtigen Apps im Fünf-Minuten-Takt präsentiert hatten.

Die vier Studenten des Gewinnerteams „SoNah“ haben mit ihrer Park-App für eine flottere Parkplatzsuche bereits eine Geschäftsidee in der Tasche. Ab 1. April wollen sie sie im Frankenberger Viertel, wo dann auch das Bewohnerparken eingeführt wird, etablieren. Aachen solle nur das Leuchtturmprojekt sein, meinten die vier Tüftler. Ihre Idee ließe sich sicherlich auch auf andere Städte übertragen.

Für den zweiten Platz und die praktische Studentenleben-Organisations-App R.A.L.P.H. gab es 3000 Euro, StudySpots erhielten für ihre App, die bereits heute Aachener Studenten das Leben bei der Platzsuche in Lernräumen wie der RWTH Hauptbibliothek leichter macht, den dritten Platz und 2000 Euro. Die Wahl der Gewinner fiel denkbar knapp aus, da auch die Teams der Cocoaheads, AIx und Synaix mit ihren Wettbewerbsbeiträgen die Jury beeindruckten.

„Wir sind begeistert von den tollen Ideen und der Qualität der Einreichungen“, sagte Max Haberstroh, der am IfU die Hot-Springs-Initiative leitet. „So wie der Wettbewerb verlief, können wir uns eine Wiederholung vorstellen. Einige Unternehmen und die Stadt Aachen haben bereits ihr Interesse bekundet.“

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