„Apfel fällt nicht weit vom Stamm“: Vater und Sohn fallen als Raser auf

Von: red/pol
Letzte Aktualisierung:
Symbol Polizei Radarfalle Blitzer Blitzen Tempo Messung Foto: Marius Becker/dpa
Die Polizei stoppte den Raser auf der Indestraße. Sein Nachname kam den Beamten bekannt vor. Foto: Marius Becker/dpa

Aachen/Eschweiler. „Klischees - vor allem abgegriffene und nicht belegbare - gibt es zuhauf“, schreibt Polizeisprecher Paul Kemen in seinem Bericht am Donnerstag, aber „ein bisschen Wahrheit ist schon dran.“ Wie im Falle einer Familie, in der innerhalb weniger Tage sowohl Vater, als auch Sohn, negativ im Straßenverkehr auffielen.

Erst am Montag ging der Polizei der 38-jährige Sohn ins Netz. Er war auf dem Prager Ring in Aachen fast doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt. Fahrverbot, Bußgeld und Punkte in Flensberg folgten.

Bei einer Kontrollaktion auf der Indestraße in Eschwieler fiel den Beamten jetzt erneut ein Autofahrer negativ auf - er war mit 77 km/h in einer 50er Zone unterwegs. „Der Mann wurde angehalten. Aufgrund des einprägsamen und in hiesigen Breitengraden recht seltenen Nachnamen fragten die Beamten vorsichtig nach, ob er einen Sohn habe. Diese und weitere Fragen bejahte der Mann - mehr und mehr lächelnd. Schließlich gab er an, dass er der Vater des jungen Mannes ist, der in Aachen mit 104 km/h erwischt worden war“, erzählt Kemen im Polizeibericht.

Vor einer Strafe schützt das natürlich nicht: Den Vater erwartet ein Bußgeld von rund 100 Euro und ein Punkt in Flensburg: „Klischee hin oder her.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert