Anwohner werden vor Fan-Andrang geschützt

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Schon zu Bundesligazeiten bewährtes Konzept: Die Wohnbereiche rund um den Tivoli werden für Fans gesperrt. Foto: Lachmann

Aachen. Die gute Nachricht vorweg: Trotz der aktuellen Wetterkapriolen mit Schnee und Eis steht dem Anpfiff des Regionalliga-Schlagers Alemannia gegen Rot-Weiß Essen am kommenden Samstag um 14 Uhr nichts entgegen. Die Rasenheizung am Tivoli verrichtet ihre Dienste in ausreichendem Maße, teilte die Stadt – seit vergangener Woche immerhin Besitzerin der Millionen-Immobilie an der Krefelder Straße – am Montag mit.

Und es wird sogar noch kräftig saniert: An einigen Stelle werde neuer Rasen eingesetzt, um ein reibungsloses Spiel zu gewährleisten. Es geht der Stadt aber nicht nur um gepflegte Doppel- oder Steilpässe, es geht auch um Sicherheit. Und so wurden die Überwachungskameras noch einmal intensiv unter die Lupe genommen.

Resultat: Auch die Technik arbeitet einwandfrei. Dezernent Dr. Lothar Barth, verantwortlich für die Aachener Stadion Beteiligungs GmbH: „Damit tragen wir für die Sicherheit der Zuschauer bei diesem Spitzenspiel Sorge.“

Mehr als 30.000 Zuschauer machen das Spiel des Tabellenersten gegen den -zweiten zu einer absoluten Rekordveranstaltung. Mit allen Begleiterscheinungen. Rund um den Tivoli wird auch verkehrstechnisch Ausnahmezustand herrschen.

Die Stadt wird die Verkehrsregelung rund um das Spiel begleiten. Es gilt jedoch vor allem die große Bitte an die Fans, möglichst auf öffentliche Verkehrsmittel – die in ausreichendem Maße bereitstehen sollen – zurückzugreifen oder das Stadion zu Fuß oder mit dem Fahrrad anzusteuern.

In Sachen Anwohnerschutz wird die Stadt die in Erst- und Zweitligazeiten geschaffenen Sperrstellen in den Zufahrten zu den drei Wohngebieten Emma-straße/Am Tivoli, Karolingerstraße/Am Wolf und Alkuinstraße/ Eginhardstraße wieder errichten. Diese Stellen werden von den Verkehrskadetten am Samstag gegen 11 Uhr abgepollert. Überwachungskräfte werden die Zufahrten ab dann überprüfen.

Durchfahrtsberechtigungen, wie es sie in den Zeiten eines regelmäßig gefüllten Tivolis für die Anwohner gegeben hatte, würden aber für das Spiel am Samstag nicht ausgegeben, hieß es am Montag. Umso mehr setzt die Stadt auf die Kooperationsbereitschaft der Autofahrer. Die Überwachungskräfte würden die parkplatzsuchenden Fußballfans an den Sperrstellen zu den Anwohnergebieten klar abweisen, Anwohner aber passieren lassen. Zudem seien Politessen und Abschleppfahrzeuge im Einsatz.

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