Aachen - Anpfiff zur Umgestaltung des Rehmplatzes

Anpfiff zur Umgestaltung des Rehmplatzes

Von: Anja Klingbeil
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Hoffen auf reges Interesse: Fabian Kumkar (v.l.), Nik Menniken, Isabell Mehlhorn, Annika Kubbilun und Franziska Geilhof. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Ein völlig neues Gesicht soll das Rehmviertel nicht erhalten. Aber es sollen neuen Impulse gesetzt werden, sagt Fabian Kumkar, Projektleitung Aachen-Nord, Dezernat für Planung und Umwelt der Stadt Aachen.

Immerhin sind Oberplatz, Wenzelplatz und Rehmplatz Orte der Begegnung, die somit eine wichtige Funktion erfüllen. Und als solche sollen sie für die Bewohner attraktiver gestaltet werden.

Bereits vor einigen Jahren ist damit begonnen worden, Fördergelder zu beantragen. Einen ersten Scheck erhielt das Projekt „Soziale Stadt Aachen-Nord” Ende des vergangenen Jahres. Rund 1,2 Millionen Euro stehen für die Umgestaltung bereit. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Rehmplatz. Er ist mit der Mariensäule als Mittelpunkt der einzige historische Platz im Viertel.

Und damit er auch mit einem etwas anderen Gesicht von den Anwohnern vielleicht noch mehr genutzt wird als bisher, wollen die Planer die Bürger von Anfang an in den Prozess miteinbeziehen. „Wir wollen keinen fertigen Plan auf den Tisch legen”, sagt Annika Kubbilun, Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen. Die Interessen der Anwohner sollen berücksichtigt werden. Dabei gehen die Verantwortlichen durchaus auch ungewöhnliche Wege. Einige Anwohner haben sich als Freiwillige bereiterklärt, beim GPS-Tracking mitzumachen.

Vier Tage lang werden ihre Wege, die sie gehen, aufgezeichnet. Die Daten werden ausgewertet, um zu sehen, wo und wie lange die Menschen sich im Viertel aufhalten. Ergänzt werden diese Daten noch durch die Befragung der Probanden. Neue Wege gehen die Verantwortlichen auch am Samstag, 16. Juli. Dann nämlich findet von 13 bis 18 Uhr ein Fußballturnier für Freizeitmannschaften auf dem Rehmplatz statt. Dabei geht es nicht nur um spannende Spiele zwischen den hoffentlich vielen teilnehmenden Freizeitmannschaft, sondern auch darum, mit den Bürgern in lockerer Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Ideen und Anregungen, so sagt Annika Kubbilun, sollen gesammelt werden.

Unterstützt wird die Veranstaltung vom Stadtsportbund Aachen. Der stellt nicht nur einen Soccercourt, Hüpfburg und andere Spielgeräte zur Verfügung, sondern ist auch mit reichlich Manpower vor Ort vertreten, wie Nik Menniken, Übungsleiter des Sportbundes, erklärt. Den Startschuss zu den Spielen gibt übrigens Bürgermeister Björn Jansen (SPD), gleichzeitig Vorsitzender des Stadtsportbundes.

Langlebiges Konzept

Das Fußballturnier wird aber erst der Startschuss sein für eine Reihe von Veranstaltungen, die die Bürger miteinbeziehen sollen. Im Oktober etwa wird es eine Entwurfswerkstatt geben, in der konkrete Pläne zur Umgestaltung erstellt werden. Aus den bisherigen Befragungen und Untersuchungen, die seit April laufen, hat sich eines herauskristallisiert: „Den meisten Menschen hier geht es um ein langlebiges und robustes Konzept. Es soll ein Entwurf sein, der für die Anwohner auch einen Nutzen hat”, sagt Annika Kubbilun.

Wie genau vor allem der Rehmplatz genutzt wird, steht indes noch nicht fest. Sicher ist, dass weiterhin verschiedene Interessen bedient werden sollen: ein Spielplatz für Kinder, Aufenthaltsmöglichkeiten für Erwachsene. „Es muss ein gesunder Mix gefunden werden”, sagt Fabian Kumkar.

Anmeldeschluss für das Turnier ist am 11. Juli

Wer am Fußballturnierteilnehmen möchte, meldet sich direkt beim Stadtsportbund Aachen, Sigmundstraße 18, E-Mail an info@sportinaachen.de. Dort gibt es die entsprechenden Formulare. Anmeldeschluss ist Montag, 11. Juli.

Weitere Fragen und Anregungen nimmt gerne das Büro HJPplaner Aachen, Kasinostraße 76a, entgegen, 0241/6082600. Dort können sich auch Freiwillge melden, die gerne am GPS-Tracking teilnehmen möchten.

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