Aachen - Amin Afify beschreitet beim Stawag Music Award neue musikalische Wege

WirHier Freisteller

Amin Afify beschreitet beim Stawag Music Award neue musikalische Wege

Von: Paula Schönfelder
Letzte Aktualisierung:
10594470.jpg
Auf dem Foto sechs, auf der Bühne auch schon mal sieben Musiker: Die Stawag-Music-Award-Finalisten Amin Afify verlassen ausgetretene Wege. Foto: Amin Afify

Aachen. Amin Afify – das ist nicht nur der Sänger, sondern auch der Name einer der Finalisten Bands des Stawag Music Award. Zu Amin gehören außerdem Michelle, Michael, Lukas, Joel, Slawek und Sven. Die Jungs und das Mädchen im Alter von 16 bis 25 Jahren bilden eine der mitgliederstärksten Bands des Wettbewerbs.

Doch das ist nicht immer so: Die Zahl der Musiker variiert! Bei der einen Probe sind es drei, beim nächsten Konzert stehen fünf Leute auf der Bühne. „Wir haben keine feststehende Band“, sagt Frontmann Amin. „Wenn jemand nicht kann, dann lassen wir das Instrument eben weg.“

So kommt es auch, dass mal mehr als sieben Musiker zusammen spielen. Die Band hat einen großen Bekanntenkreis, in dem sich immer jemand findet, der gerade Lust auf Musik machen hat.

Doch kann man so überhaupt spielen? Ja! Amin und seine Mitspieler merken immer, was das Stück braucht. Man kann kein Instrument auf die Band festlegen. Mal hört man Geige, Saxophon, und sogar ein Backblech. „Einmal waren wir auf der Suche nach neuen Klängen. Da kamen wir auf die Idee, ein Backblech mit Wäscheklammern zu benutzen“, erzählt Michael. Amin ergänzt: „Durch die wechselnde Besetzung bekommt man ganz neue Sichtweisen auf ein Stück. Das bringt uns immer weiter.“ Auch die Mitglieder selber sind flexibel, denn viele spielen bis zu drei Instrumente – auf einmal.

Am Ende richten sich alle nach dem Song. Auch die Sprache suchen sie danach aus, was zum Inhalt am besten passt und wie es am besten rüberkommt. Der Favoritensong „Meine Insel“ zum Beispiel ist auf Deutsch verfasst. So versteht auch jeder den Text, der vom Träumen und von Wundern handelt. Diese Motive findet man oft in den Songs der Band. Die Texte erzählen Geschichten, und wirken so wie kleine Märchen.

Schon in den ersten Jahren seiner Musikkarriere schrieb Amin den Song, der ihm immer noch viel bedeutet. „Ein Lied ist wie ein alter Freund: Man kramt ihn hervor und schwelgt mit ihm in Erinnerungen“, findet Amin, der sich schon mit 15 der Musik verschrieb.

Musik ist nicht nur das, was das ganze Publikum begeistert, sondern auch das, was sich in den Köpfen eines jeden abspielt – da ist sich die Band einig: „Wenn wir selbst nur eine Person erreichen, sind wir glücklich. Aber hauptsächlich machen wir das für uns selbst.“

Die Texte schreibt hauptsächlich Amin. Die Band hilft dann dabei, das zu einem musikalischen Ganzen zu verarbeiten. Und ihre wichtigsten Inspirationsquellen sind dabei – sie selbst. „Wir erzählen das, was uns bewegt, wovon wir träumen. Wir wissen, wer wir sind und was wir machen.“

Auf den Award freuen sie sich schon. Aufgeregt sind sie zwar, aber mehr freudig. Lampenfieber ist im Laufe der vielen Konzerte allmählich verloren gegangen. Und von den Konzerten gab es schon einige: Vom gemütlichen Wohnzimmer einer WG bis zur großen Bühne in Polen haben ,Amin Afify schon alles gesehen. Bald kommt auch das Album heraus, was „Treehouse“ heißen soll.

Auf diesem werden auch einige alte Stücke zu hören sein. Seit den Anfängen mit 15 Jahren hat sich viel geändert, aber eine Idee ist geblieben: Es geht nur um die Musik.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert