Am späten Mittwochabend treffen weitere Flüchtlinge ein

Von: mh/os
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Haben bereits viele Winterkleider gesammelt: Die Damen von der katholischen Frauengemeinschaft in Walheim. Foto: Michael Jaspers
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Zwischenlager für Matratzen an der Wilhelmstraße: Roman Coulembier, Uli Geiß-Hennes und Jakub Turno von der Stadt im Einsatz. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Am späten Mittwochabend wurden 45 Flüchtlinge, die gerade über Ungarn eingetroffen waren, in der ehemaligen Förderschule in Walheim in Empfang genommen. Gegen 21.30 Uhr sind nach diversen Verzögerungen auch die Busse aus Dortmund Richtung Dreiländereck gestartet.

Auch in der Theodor-Körner-Kaserne standen zahlreiche Helfer bereit, um weitere Neuankömmlinge zu versorgen. Die Stadt geht weiter davon aus, dass bis zum Ende der Woche rund 750 Migranten in Aachen ankommen. Zur Versorgung der neu aufzunehmenden Flüchtlinge werden daher weiter kurzfristig Helfer gesucht. Die Flüchtlinge werden an verschiedenen Standorten untergebracht, unter anderem in den Turnhallen Barbarastraße, Reumontstraße und Michaelsberg-straße.

Helfer werden für die Essensausgabe täglich jeweils von 7.30 bis 10 Uhr, 12 bis 14.30 Uhr und 18 bis 20.30 Uhr benötigt. Wer helfen will, kann sich melden unter der Mailadresse „helfen@mail.aachen.de“ (bitte ausschließlich auf diesem Weg). Als Betreff sollte „Essensausgabe“ angegeben werden.

Die Verwaltung bittet darum, den Namen, mögliche Einsatzzeiten sowie Telefonnummer anzugeben. Die Helfenden werden gebeten, auch anzugeben, ob sie bezüglich des Einsatzortes flexibel sind. Die Einsatzleitung wird sich bei ihnen melden, sobald die Hilfe benötigt wird. Dringende Bitte: Bitte wirklich nur erscheinen, wenn man von der Einsatzleitung der Stadt angefragt wird.

Unterdessen stapelt sich in der vor kurzem quasi aus dem Walheimer Boden gestampften neuen Kleiderkammer in der Vennbahnstraße die Winterkleidung bereits in großen Mengen. Auch die Initiatorinnen von der Katholischen Frauengemeinschaft Walheim haben alle Hände voll zu tun. Daher bitten sie Bürger, zunächst „vor Ort“ nachzufragen, was konkret gebraucht wird. Die Kleiderkammer ist montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Doch sie kann nur noch etwa zwei Wochen in ihrem aktuellen Quartier in der alten Schützenhalle bleiben.

Derweil stapeln sich in der Wilhelmstraße in einem Lagerraum neben dem Suermondt-Ludwig-Museum Matratzen. 1000 Stück hat die Stadt dort zwischengelagert, um sie dann weiterzuverteilen. Die Turnhalle Reumontstraße soll am Donnerstag bezugsfertig gemacht werden, die Halle in der Michaelsbergstraße und das FH-Verwaltungsgebäude an Kalverbenden in den nächsten Tagen.

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