Aachen - Am Rundoxer: Marie Wondratschek lächelt noch nach Mitternacht

Am Rundoxer: Marie Wondratschek lächelt noch nach Mitternacht

Von: Georg Dünnwald
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Lächeln ist ihre Leidenschaft. Marie Wondratscheck arbeitet am Rundoxer in der Soers. Foto: H. Krömer

Aachen. In ihrer Pause leistet sich Marie Wondratschek gerne etwas von der Frittenbude gegenüber. „Hin und wieder bringe ich mir aber auch was zu essen mit, oder der Rundoxer-Chef Thomas Ebert lässt ein paar Reibekuchen für die etwa zehn Leute hinter die Theke holen“, erklärt sie. Denn dort hat sie während der Turniertage alle Hände voll zu tun.

Denn der Tresen des Rundoxers ist ein beliebter Treffpunkt, um miteinander zu reden, zu trinken oder einfach nur zu verschnaufen. Schon seit einigen Jahren hilft die 22-jährige Ingenieursstudentin im vierten Semester bei Alwin Fiebus aus. Der Gastronom und Ex-Karnevalsprinz kennt die Oma, die am Markt einen Schmuckladen betreibt und kann sich mit Sicherheit an Maries Opa Heinz erinnern, der vor 43 Jahren Öcher Prinz war.

„Beim Alwin arbeite ich gerne“, sagt Marie Wondratschek. Sie hat schon bei verschiedenen Veranstaltungen Bier geschleppt und die Gäste bedient. Auf dem Öcher Bend, beim September Special, auch im Pennzelt auf dem Katschhof. „Am schönsten ist es aber am Rundoxer in der Aachener Soers“, weiß sie. Zum zweiten Mal ist sie beim CHIO dabei. „Das letzte Mal vor drei Jahren. Ich kann nur dann arbeiten, wenn es mein Stuium zulässt.“ Diese Arbeit habe schließlich Vorrang, sagt sie. Denn in weiteren sechs Semestern will sie ihren Master machen, um dann bei einem Verkehrsamt zu arbeiten, oder bei der Bahn, oder beim Luftverkehr. Alternativen gebe es genug für eine Ingenieurin, davon ist Marie Wondratschk überzeugt.

„Der Job, den ich am Rundoxer mache, ist schon anspruchsvoll“, sagt die junge Frau und meint die vielen Stunden, die sie im Einsatz ist. Am vergangenen Donnerstag begann ihr Tag vormittags um 11 Uhr, bis weit nach Mitternacht hat sie gearbeitet. „Aber das gehört dazu“, sagt sie lächelnd. Lächeln scheint ihre Leidenschaft zu sein, denn noch hat kein Gast sie jemals mit mürrischem Gesicht hinterm Tresen gesehen.

Eines bedauert sie aber: „Vom Pferdesport bekomme ich nicht viel mit, vom Rundoxer aus kann man die Reiter sehen, die ins Stadion reiten und man hört, wer gewonnen hat. Das war‘s dann.“

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