Aachen - Am Katschhof spiegelt sich die Geschichte

Am Katschhof spiegelt sich die Geschichte

Von: Thorsten Karbach
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Neue Perspektive am Katschhof:
Neue Perspektive am Katschhof: Die Panoramascheiben des Cafés im Centre Charlemagne lenken den Blick aufs Rathaus. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Nun spiegelt sich wieder, was die Aachener und ihre Besucher mit dem Centre Charlemagne für imposante neue Perspektiven erwarten können. Oder zumindest gibt es erste Einblick in das neue Café, was aus dem ehemaligen Verwaltungsgebäude heraus in den Katschhof schiebt.

Denn hier wurde die Fassade geöffnet und ein „Glaskasten” angebaut, aus dessen Fenstern sich dieser einmalige Blick auf Dom und Rathaus öffnet. Die Panoramascheiben sind montiert, der Anblick des Anbaus ist ganz nach dem Geschmack der Planer.

Auf der Zielgeraden

Es sind rund 15,7 Millionen Euro, die da am Katschhof investiert werden. Inklusive der anstehenden Ausstellungskosten wird gar mit 17 Millionen Euro kalkuliert. Andererseits: Das an Ort und Stelle einmal angedachte „Bauhaus Europa” hätte rund 31 Millionen Euro gekostet. Das wurde dann aber per Bürgerentscheid gestoppt. Soweit zur Vergangenheit. In der Gegenwart sind es die Bauleute, die sich langsam aber sicher auf der Zielgeraden befinden. Voraussichtlich im Februar 2013 soll der Bau fertig sein.

„Wir liegen da im Zeitplan”, erklärt Axel Costard vom städtischen Presseamt. Anschließend folgt der Innenausbau des 160 Quadratmeter großen Cafés, dessen Bar in dem Bereich montiert wird, in dem früher die Schreibtische des Bürgerservice standen. Der bleibt übrigens im Haus, wird aber auf zwei Geschosse verteilt neue Räume beziehen. Wer das Café führen wird, ist noch offen. „Es gibt Interessenten”, meldet Costard, aber mit den potenziellen Pächtern müsse eben noch verhandelt werden.

Das neue Herz des Hauses bilden aber 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. 800 für eine ständige Präsentation, 200 für Wechselausstellungen etwa im Karlsjahr 2014, wenn im Centre Charlemagne eine Art Wunderkammer geöffnet wird. Über dieser Wunderkammer Karls thront die zig Tonnen schwere spektakuläre Dachkon-struktion mit 121 kleinen Dreieckselementen, die von den Generalplanern „hks Architekten” dem Centre übergestülpt worden sind.

Frei bleibt ein „Schaufenster”, welches den Blick auf den Marienturm des Rathauses freigibt. „Die Verglasung läuft”, berichtet Costard. Ebenfalls Hand angelegt wird gerade in Sachen Klimatechnik. Sogenannte Kälteschlangen werden in den Wänden montiert. Die sind von außen nicht zu sehen, die Caféfront schon. Doch bis hier die ersten Köstlichkeiten frisch aufgebrüht werden können.geht es noch sprichwörtlich heiß her auf der Baustelle.
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