Am Kaiserplatz droht massives Verkehrschaos

Von: Stephan Mohne
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Vorgeschmack auf die kommenden
Vorgeschmack auf die kommenden Wochen: Gestern staute sich der Verkehr auf dem Alleenring vom Kaiserplatz bis zurück zur Bastei. Der Grund war eine kleine Baustelle auf der Foto: Michael Jaspers

Aachen. Einen kleinen Vorgeschmack auf das, was sich in den kommenden Monaten rund um Kaiser- und Hansemannplatz abspielen wird, bekamen die Autofahrer am Donnerstag geboten.

Zeitweise brach der Verkehr völlig zusammen. Auf der einen Seite staute sich das Blech entlang der Monheimsallee bis zur Bastei und zeitweise noch weit darüber hinaus. Auf der anderen Seite war die Jülicher Straße bis zum Ludwig-Forum dicht. Ursachen gab es gleich mehrere - und für einige Zeit wird das Verkehrschaos in diesem Bereich ein Dauerzustand werden.

Kleine Ursache, große Wirkung

Los ging es am Donnerstagmorgen auf der Heinrichsallee. Hier zeigte eine eher kleine Ursache enorme Wirkung. Weil in Richtung Kaiserplatz einige Kanaleinläufe eine neue Einfassung verpasst bekamen, wurde eine Fahrspur gesperrt. Zwischen Bastei und Kaiserplatz betrug die Fahrzeit bis zu einer halben Stunde, weil es kaum noch voran ging. Die große Kreuzung Hansemannplatz war dabei ein ums andere Mal „zugefahren”, wodurch auf der Achse Peterstraße/Jülicher Straße auch nichts mehr ging.

Schätzte man sich nun glücklich, diese Baustelle endlich passiert zu haben, war es mit der Freude schnell wieder vorbei. Während die eine Baumaßnahme noch lief, wurde eine der Linksabbiegespuren von der Heinrichsallee zum Adalbertsteinweg gesperrt. Folge: Die Linksabbieger stauten sich zurück, wodurch wiederum eine Geradeausspur auf der Allee blockiert war.

Weiter ging es mit der Stauerei wiederum einige Meter später auf dem Adalbertsteinweg. Denn ebenfalls zeitgleich wurde dort die große Kanalbaustelle der Stawag eingerichtet. Will sagen: In diesem Bereich ist diese mit am meisten befahrene Straße Aachens ebenfalls nur
noch einspurig.

Die „Tagesbaustelle” für die Kanaleinläufe an der Heinrichsallee wird am Freitag schon wieder verschwunden sein. Und auch bezüglich der zunächst gesperrten Linksabbiegespur kann Stawag-Sprecherin Corinna Bürgerhausen verkünden: „Wenn auf dem Adalbertsteinweg alles richtig eingerichtet ist, wird die zweite Linksabbiegespur wieder freigegeben.”

Das war dann aber auch schon das Ende der guten Nachrichten, denn auf dem Adalbertsteinweg wird es sich richtig „knubbeln”. Beispielsweise wird der Linienverkehr der Aseag dort ohne Einschränkungen weitergeführt. Hunderte Busse inklusive „Long Wajong” werden an der Baustelle „einfädeln” müssen - neben mehreren zehntausend anderen Kraftfahrzeugen, die sich täglich die Hauptausfallstraße heraufschieben. Schätzungsweise bis zum Jahresende wird der Kanal dort saniert.

Die Baustelle wird in dieser Zeit vom Steffensplatz in Richtung Kaiserplatz „wandern”. Das heißt: Auch während des vorweihnachtlichen Einkaufstrubels inklusive Weihnachtsmarkt wird dort nur eine Fahrspur offen sein. Dass das zu massiven Verkehrsbehinderungen führen wird, weiß Corinna Bürgerhausen. „Das wird so sein. Aber es muss ja gemacht werden”, sagt sie. Auch für Buskunden könnte das längere Fahrzeiten bedeuten. Wer kann, sollte mithin diesen Knoten sehr weiträumig umfahren.

Und wenn dann vermutlich Anfang des Jahres der Kanal dort fertig ist, sollten Autofahrer, die gemeinhin über Trierer Straße und Adalbertsteinweg in die Stadt fahren, umdenken. Denn dann geht das gleich Spiel auf der anderen Seite los. Dann wird zwischen Steffensplatz und Kaiserplatz der Kanal stadteinwärts saniert.
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