Aachen - Am Ende lockt vielleicht Olympia

Am Ende lockt vielleicht Olympia

Von: Esther Lindenlauf
Letzte Aktualisierung:
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Das Bild spricht für sich: Die Teilnehmer der Badminton-Ferienspiele haben noch bis Freitag jede Menge Spaß beim Erlernen der neuen Sportart. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Badmintonbälle, die auf dem Spielfeld hin und her zischen, Kinder und Jugendliche, die voller Ehrgeiz jedem Ball hinterher jagen und ein Trainer, der zufrieden diese Szenerie beobachtet, prägen das Bild, das sich in der Sporthalle Bergische Gasse in den Morgenstunden bietet. Ein Anblick, der den Wunsch weckt, selbst aktiv zu werden und mitzuspielen.

Auf den ersten Blick ist erkennbar, dass der Kurs „Vom Federball zum Badminton“, der im Rahmen der Sommerferienspiele stattfindet, ein voller Erfolg ist. Einen maßgeblichen Anteil hieran trägt Heinz Discher vom PTSV Aachen, der Trainer dieser Truppe. Mit ganzem Herzen, voller Energie und Engagement ist er dabei, um das Bestmögliche aus den Teilnehmern heraus zu kitzeln und sie für den Sport zu begeistern.

Mit fast 50 Teilnehmern zwischen 10 und 16 Jahren – unter ihnen einige „Wiederholungstäter“ – ist sein Einsatz von Erfolg gekrönt. Sein Motto „Viel spielen, viele neue Leute kennenlernen und viel Spaß haben“ stößt bei den Kindern auf große Zustimmung. Dies spiegelt auch ihr Verhalten während des Trainings wider, das Discher begeistert zusammenfasst: „Alle sind sehr engagiert und motiviert, legen große Laufbereitschaft und Bewegungsfreude an den Tag und murren überhaupt nicht rum“.

Im Fokus des Projekts steht das Bestreben, den Unterschied zwischen Badminton und Federball zu vermitteln und darüber hinaus die Vielseitigkeit der Sportart zu zeigen. So ist Badminton – im Gegensatz zu Federball, das von Groß und Klein gerne am Strand oder im Garten gespielt wird –, deutlich intensiver. Neben Bewegungsbereitschaft und Körperbeherrschung, werden auch Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit gefordert. Damit nicht genug: Taktische Cleverness und eine ausgeprägte Feinmotorik sind von immenser Bedeutung, so Discher.

Einen Einstieg und ersten Einblick in diese Sportart erhalten die Teilnehmer des Kurses „Vom Federball zum Badminton“ noch bis zum 15. August. Dabei werden zu Beginn die Spielregeln vermittelt, im Anschluss wird an der Lauftechnik gefeilt und zuletzt die Spieltaktik näher beleuchtet. Am letzten Tag findet ein Abschlussturnier statt, bei dem jeder sein neues Können zeigen kann, in dem er vielleicht sogar „Papa an die Wand spielt“. Schon mehrfach wurde hierbei „ein echtes Talent entdeckt“, berichtet der Trainer. Mit dem Kurs soll nicht Schluss sein. Discher will diese Begabten begeistern, bei der Stadtmeisterschaft, der ersten Stufe von „Jugend trainiert für Olympia“, teilzunehmen. Das Interesse des Nachwuchses an diesem Wettbewerb sei noch steigerungsfähig.

Der Kurs kostet zehn Euro inklusive Equipment. „Jeder soll mitmachen können“, begründet Heinz Discher den niedrigen Beitrag. Interessierte haben die Möglichkeit, bei den Ferienspielen während der Herbstferien ebenfalls einen Einblick in die Sportart Badminton zu erhalten. Die Daten will die Stadt rechtzeitig auf ihrer Website (www.aachen.de) veröffentlichen.

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