Am alten Tivoli schauen viele Interessenten in die Röhre

Von: Thorsten Karbach
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Das Interesse ist gewaltig: Au
Das Interesse ist gewaltig: Auf dem Areal „Alter Tivoli” haben die Erschließungsarbeiten begonnen. Mehr als 200 Interessenten für den Kauf der Grundstücke haben sich mittlerweile gemeldet. Foto : Andreas Schmitter Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Die Bewerber um Bauland stehen am alten Tivoli Schlange, so wie früher die Fans vor den großen Pokalschlachten. Längst sind es mehr als 200, die eines der 55 Grundstücke erwerben wollen.

Damit sind seit Mitte Mai 50 neue Interessenten hinzugekommen. „Und das Interesse ist weiterhin gewaltig. Die Lage ist überaus attraktiv”, sagt Axel Costard vom städtischen Presseamt. Die Innenstadt ist ebenso schnell zu erreichen wie die Naherholungsgebiete Lousberg und Soers. Viele Interessenten werden am Ende in die sprichwörtliche Röhre schauen müssen.

Auf dem Areal „Alter Tivoli” - im Moment laufen die Erschließungsarbeiten, Rohre liegen bereit, eine Baustraße wird geteert - wird die Stadt dabei selbst als Vermarkter auftreten. Die Preise wurden nun auch formuliert. Grundsätzlich werden 410 Euro pro Quadratmeter verlangt.

Im Fall von zehn bis 13 Reihenhäusern, die in zwei Zeilen gebaut werden, rechnet die Stadt allerdings mit einem sogenannten gestaffelten Kaufpreis.

Hier werden Jahreseinkommen und Kinderzahl der Käufer betrachtet, und nach diesen sozialen Kriterien, so Costard, werde der Quadratmeterpreis berechnet - er soll dann zwischen 280 und eben 410 Euro pro Quadratmeter liegen. „Wir wollen, dass auch junge Familien in dieses Neubaugebiet ziehen”, erklärt Axel Costard.

Die Optik der Häuser wird im Zuge eines Architektenwettbewerbs näher definiert. Der wird ausgeschrieben, die Ergebnisse sollen noch in diesem Jahr im Planungsausschuss vorgestellt werden. „Wir wollen nicht, dass alle Häuser unterschiedlich aussehen”, erläutert Pressesprecher Costard.

Außer den Wohnhäusern entstehen am alten Tivoli ein Hotel, ein Appartementhaus, Terrassenhäuser am Würselener Wall, Einzelhandel und eine Kindertagesstätte - und auch für diese gibt es längst Interessenten.

Die Gesamtkosten für den Ausbau der Fläche betragen nach Informationen der Stadt 1,05 Millionen Euro. Für die Herstellung der Baustraßen einschließlich Beleuchtung werden im laufenden Jahr etwa 495.000 Euro benötigt.
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