Am alten Elysée nagen bereits die Bagger

Von: mh
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Einst prominentes Lichtspielhaus, dann Tanzparadies und jetzt ein Fall für die Abrissbirne: An der Rückfront des ehemaligen Elysée-Kinos in der Elisabethstraße haben die Arbeiten zur Errichtung eines ambitionierten Neubaukomplexes gegenüber dem Theaterplatz begonnen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Während an den närrischen Wagen die letzten Vorbereitungen zum großen Ansturm Richtung Theaterplatz laufen, sind auf den rückwärtigen Häuserfronten des Kapuzinergrabens seit Fettdonnerstag bereits die Bagger zugange: In der Elisabethstraße sind die Arbeiten zum Abriss des ehemaligen Elysée-Kinos gestartet.

Wie berichtet, sollen im unmittelbaren Umfeld des ehemaligen Hauses der Dresdener Bank am Kapuzinergraben sowie in der Elisabethstraße insgesamt sechs Gebäude weichen. So wird auf rund 3400 Quadratmetern Grundfläche Platz geschaffen für einen ambitionierten städtebaulichen Wurf.

Die Aachener Landmarken AG hat damit den Startschuss zur Errichtung eines großen Hotels mit nicht weniger als 270 Zimmern in sprichwörtlicher Filetlage gesetzt, das vom Aachener Architekturbüro Wellens & Hansen konzipiert wird. Dort soll bereits in etwa zwei Jahren die Design-Budget-Hotelkette Motel One in einem siebengeschossigen Neubau residieren.

An der Elisabethstraße sollen zudem 85 Studentenappartements auf ebenfalls sieben Etagen entstehen, um vor allem angehenden Akademikern und jungen Forschern aus dem Ausland eine zentral gelegene Bleibe zu bieten. Auch das Haus auf der vom Theater aus gesehen linken Seite des Bankgebäudes ist in Kürze ein Fall für die Abrissbirne.

Dort entsteht ein Neubau, der harmonisch mit dem denkmalgeschützten Altbestand verbunden werden soll, um eine spannende architektonische Melange aus Alt und Neu zu kreieren, die als attraktives Domizil für junge Firmen dienen soll. In dem fünfgeschossigen Ensemble nach den Plänen des Aachener Planers „kadawittfeld“ sollen Büros auf rund 5700 Quadratmetern eingerichtet werden.

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