Aachen - Altes Kurhaus: Literarische und musikalische Zeitreisen

Altes Kurhaus: Literarische und musikalische Zeitreisen

Von: Kathrin Albrecht
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Haben ein enorm abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: (von links) Sandra Schmitz (Kulturbetrieb Stadt Aachen), Sandra Meis (Kulturbetrieb), Sebastian Güldenberg (Neuland e.V.), Johanna Daske (Gesellschaft für Zeitgenössische Musik), Andrea Lugg (Weltklassik am Klavier), Thomas Beaujean (Orchester der Musikschule Aachen), Irit Tirtey (Kulturbetrieb), Jürgen Franz (Deutsch-Indische Gesellschaft) und Andreas Rüben (Kulturbetrieb). Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Eine Mischung aus klassischer Musik, Lesungen, Jazz- und zeitgenössischer Musik, Theateraufführungen und Vorträgen bietet der Spielplan des Alten Kurhauses in der zweiten Jahreshälfte. So dürfte bei den insgesamt 37 Veranstaltungen für jeden etwas dabei sein. Irit Tirtey vom Kulturbetrieb der Stadt Aachen freut dabei besonders, dass ein Schwerpunkt auf den musikalischen Veranstaltungen liegt.

„Damit kehren wir zu den Wurzeln des Alten Kurhauses zurück.“

Bereits am 7. Juli erwartet Besucher der erste Höhepunkt beim Konzert der „Camerata Aquensis“, dem Orchester der Musikhochschule Aachen. Um 11.30 Uhr nimmt es das Publikum mit auf eine „Musikalische Reise nach St. Petersburg“. Am 24. November wird das Orchester ein zweites Konzert im Ballsaal geben, dann ist unter anderem eine „Hommage à Antonio Vivaldi“ zu hören. Orchesterleiter Thomas Beaujean erklärt: „Wir möchten in jedem unserer Konzerte ein zeitgenössisches Stück präsentieren“.

Die Hommage komponierte Herbert Nobis, der die Musikhochschule Aachen lange Jahre als Dekan geleitet hatte. Daneben spielt das Orchester Stücke von Georg Friedrich Händel und Franz Schubert. „Es wird ein abwechslungsreiches Programm, das gut in den Ballsaal passt“, verspricht Beaujean.

Am 25. Oktober nimmt der Münchener Autor und Abenteurer Bruno Baumann sein Publikum mit auf eine Reise entlang der Seidenstraße. Seit den Zeiten Marco Polos ist dieser Handelsweg ein Mythos, „doch Baumann wagt auch einen Blick in die Zukunft, auf das, was heute aus der Seidenstraße werden kann, wenn die Wiederbelebungspläne Wirklichkeit werden,“ so Jürgen Franz von der Deutsch-Indischen-Gesellschaft Aachen, die den Vortrag im Ballsaal anbietet.

Kooperation mit „Music Loft“

Die Gesellschaft für zeitgenössische Musik gestaltet zusammen mit ihrer Musikschule „Music Loft“ acht Konzerte in der Klangbrücke. So präsentiert Moritz Ernst am 21. September ab 19.30 Uhr „Neue Musik für Klavier solo“. Am 22. September bieten die Schülerinnen und Schüler der Baglama-Klasse an der Musikschule „Music Loft“ um 18 Uhr „Klänge aus Anatolien“. „Sounds of Today“ präsentiert das Orchester „Big bandits“ am 22. November. In ihrer Musik mischen sich Ethno-Jazz mit Mahgreb, Electric Tango mit Urban Funk, Latin-Jazz mit M-Base. Auch die beliebte Reihe „Wort trifft Musik“ ist mit zwei Veranstaltungen vertreten. Am 10. November inszenieren Ulrich Noethen und die Pianistin Hideyo Harada die Briefkorrespondenz zwischen den Komponisten Franz Liszt und Richard Wagner in einer musikalischen Lesung.

Am 7. Dezember widmen Iris Berben und Pianist Sebastian Knauer ihre musikalische Lesung dem Werk Franz Schuberts. Kleine, aber feine Klavierkonzerte bietet die Reihe „Weltklassik am Klavier“. Insgesamt sechs Konzerte warten in dieser Spielzeit auf Besucher.

Chopin und Schumann

Am 4. August spielt Catherine Gordeladze Sonaten von Chopin und Schumann in der Klangbrücke. Ein Programm „Jenseits der Perfektion“ bietet die Gruppe Neuland mit ihrer Mischung aus Musik, Comedy und Improvisation.

Das Besondere dieses spannenden Programms ist, dass die agierenden Darsteller ausschließlich Neulinge auf der Bühne sind. „Dadurch ergeben sich immer wieder überraschende Auftritte im positiven Sinne“, erklärt Veranstalter Sebastian Güldenberg. Das Programm läuft am Samstag, 14. Dezember, um 20 Uhr in der Klangbrücke.

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