Alt-Aachener Bühne: Viel Zündstoff beim munteren Kuppeln

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
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„Eämoel jesaat blievt jesaat“: Die Alt-Aachener-Bühne lädt mit ihrem neuen Stück zum turbulenten Verkupplungsmarkt. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. „Eämoel jesaat blievt jesaat“ heißt der heitere Dreiakter in Öcher Platt, der díe Lachmuskeln bei der Alt-Aachener Bühne am 14. Januar strapazieren wird. Die Komödie hatte bereits vor 20 Jahren einmal Premiere mit dem unvergessenen Peter Schein in einer Hauptrolle.

Nun jedoch wird das heitere Geschehen in aktueller Variante aufgeführt und spielt Anfang der 50er Jahre in der Nachkriegszeit. Im Mittelpunkt steht Anton, Inhaber eines Kolonialwarengeschäfts, der liebestrunken darauf wartet, endlich mit seiner Lebensgefährtin Ziska im Hafen der Ehe zu landen. Auch sie ist durchaus nicht abgeneigt.

Doch hat die Sache einen Haken: Zuvor müssen Mei und Rues, Antons Töchter, unter die Haube gebracht werden. Die eine aber ist fast blind, die andere schwerhörig. Antons Freund Louis bietet seine Hilfe als Heiratsvermittler an, hat er doch zwei durchaus heiratswillige Brüder Kloes und Kueb an der Hand, die er mit Tricks an die beiden Damen vermitteln will. Ein gerüttet Maß an humoristischem Zündstoff ist also durchaus gegeben.

Bereits im Sommer sind die Proben angelaufen und wurden seit September intensiviert. Alles läuft wie gewohnt in Eigenregie – ohne Regisseur. So interpretiert jeder seine Rolle wie er möchte, und beim Öcher Platt macht sowieso der Ton die Musik! Es wird also ausgiebig gekuppelt. Ob mit Erfolg werden wir dann im Januar sehen. Als Debütanten steht das Geschwisterpaar Anne Schwartz und Axel Schwartz zum ersten Mal mit im Rampenlicht, wobei das für Axel als Ex-Tollität 2015 keine ungewohnte Umgebung ist.

Der Kartenvorverkauf für die zwölf Vorstellungen im Einhard-Gymnasium am: 14., 15., 28., 29. Januar, 12., 18., Februar, 4., 5., 18., 19. März sowie 1. und 2. April hat begonnen. Beginn: samstags 19 Uhr und sonntags 18 Uhr. Tickets gibt es im Kundenservice Medienhaus im Elisenbrunnen am Friedrich-Wilhelm-Platz (montags bis freitags 10 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 14 Uhr) sowie im Verlagsgebäude an der Dresdener Straße (montags bis donnerstags 8 bis 18 Uhr, freitags 8 bis 17 Uhr, samstags 9 bis 14 Uhr). Karten für die Vorstellung am 26. Februar im Stadttheater gibt es nur an den Vorverkaufsstellen des Stadttheaters. Wie gewohnt, werden alle Überschüsse für soziale Zwecke gespendet.

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