Alphornklänge erklangen in den Mauern von St. Andreas

Von: Svenja Pesch
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Aachen. Was haben die Schweiz und Deutschland gemeinsam? Zugegeben: Da muss man schon etwas länger überlegen und selbst dann fällt einem nicht wirklich etwas ein. „Manch ein Aussichtspunkt am Rursee ähnelt mit etwas Phantasie dem Bild der herrlichen Landschaften in der Schweiz“, so ein Mitglied des Schweizer-Club Aachen.

Doch damit Schweizer und begeisterte Fans der Schweiz in der Kaiserstadt Gleichgesinnte finden, hat sich vor 125 Jahren der Schweizer-Club Aachen gegründet mit dem Ziel, ein bisschen Heimat in die Euregio zu holen.

Anlässlich der Jubiläumsfeier im Gemeindezentrum St. Andreas wurden Traditionen und Bräuche des im Norden an Deutschland grenzenden Landes sichtbar. Eine kleine Gruppe von Alphornbläsern begrüßte die Gäste und ließ in entsprechender Tracht die ersten Heimatgefühle aufkommen.

Der Club ist in den weit über 100 Jahren sprichwörtlich durch viele Berge und Täler gegangen, in dem er unter anderem zwei Weltkriege miterlebt hat. Als die Schweiz im Jahr 1891 ihren 600. Geburtstag feierte, gründeten in Aachen wohnende Schweizer auf Initiative von Hans Krebser den Schweizer-Club Aachen.

„Schweizer Landsleute und alle, die interessiert an dem Land und der Kultur sind, sind uns herzlich willkommen. Neben der Pflege der Sitten und Gebräuche aus der Heimat, ging es dem Verein vor allem damals darum, Not leidende Landsleute zu unterstützen“, erzählte Marianne Huppenbauer, Vorsitzende des Schweizer-Clubs. Heute sind es auch viele junge Menschen, die für ein Studium nach Aachen gekommen sind und sich dem Verein, der neben Dia-Vorträgen und Ausflügen auch themenspezifische Besichtigungen organisiert, angeschlossen haben.

Gut 70 Mitglieder zählt die Gemeinschaft aktuell. Anlässlich des aktuellen Jubiläums in Aachen stattete sogar der schweizerische Generalkonsul Markus Meli aus Frankfurt den Feiernden einen Besuch ab.

Und während er das tolle Engagement des Vereins lobte, sorgte der Geruch von traditionellen schweizerischen Speisen dafür, dass wirklich jeder der Anwesenden sich so fühlte, als sei er für einen Tag in der Schweiz.

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