Aachen - Alles Wichtige rund um die Sonnenenergie

Alles Wichtige rund um die Sonnenenergie

Von: Tim Habicht
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Hoffen auf viel Besuch bei den
Hoffen auf viel Besuch bei den Aachener Solartagen: von links Sabine Göddenhenrich (Vorsitzende Umweltausschuss), Dr. Peter Asmuth (Vorstand Stawag), Dieter M. Begaß (Leiter Wirtschaftsförderung/ Europäische Angelegenheiten), OB Marcel Philipp als Schirmherr der Solartage, Peter Zimmermann, (Eventmanager der Stawag) und Ute Melchior (Stadt Aachen). Foto: Andreas Steindl

Aachen. Sie schont sowohl die Umwelt als auch den eigenen Geldbeutel: Solarenergie. Mit eigenen Solarzellen auf dem Dach spart man bei Heizung, Strom und Warmwasser bares Geld.

Doch wie teuer ist so eine Anlage überhaupt? Und lohnt sich das Ganze wirklich? Am 8. und 9. September finden die elften Aachener Solartage auf dem Stawag-Gelände in der Lombardenstraße statt und informieren über Solarenergie.

Schirmherr und Oberbürgermeister Marcel Philipp hebt die Wichtigkeit dieser Veranstaltung hervor: „Die Einzelinvestition muss vorangetrieben werden. Die Solartage dienen als Plattform für alle Interessierten und sollen motivieren, sowie die Hemmschwelle zum Thema Solarenergie abbauen. Bei den Solartagen soll die Sonnenenergie erlebbar und anfassbar dargestellt werden.”

An insgesamt 20 Ständen werden Informationen zu Kosten, Funktionsweise und Nutzen von Solaranlagen sowie Fördermöglichkeiten für den Verbraucher geboten. Außerdem findet zum dritten Mal der Solarcup statt. Dort basteln Schüler ab der 8. Klasse an eigenen Trikes und liefern sich ein Rennen - natürlich alles mit Solarenergie betrieben. Abgerundet wird das Programm durch diverse Vorträge zum Thema regenerative Energien oder zur Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen.

„Eigenbesitzer können selbst aktiv werden und eine Solaranlage auf dem eigenen Dach installieren. Durch Solarenergie werden die Preise stabil gehalten. Der Strom durch eine heimische Anlage ist absolut wettbewerbsfähig”, schildert Sabine Göddenhenrich, Vorsitzende des Umweltausschusses, ebenfalls Schirmherrin der Tage.

Die Entwicklung seit den ersten Solartagen sehen alle Veranstalter äußerst positiv. Dr. Peter Asmuth, Vorstand der Stawag, erläutert: „Vor elf Jahren hatten wir etwa zehn Solaranlagen in Aachen. Inzwischen gibt es etwa 1000 Anlagen, die rund 5000 Haushalte mit Strom versorgen. Wir wollten mit den Tagen eine Brücke schlagen.”

Dies wurde zweifelsfrei geschafft. Das Ziel ist allerdings noch nicht erreicht „Wir wollen 40 Prozent der Energie, aus erneuerbaren Energien beziehen. 23 Prozent fehlen uns noch. Doch die Zeichen sind günstig in den vergangenen Jahren”, so Sabine Göddenhenrich. Und auch die elften Solartage werden ihren Teil dazu beitragen.
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