Aachen - Alemannias Geschäftsführer Kraemer zum Ticket-Verkauf fürs Bayern-Spiel

Alemannias Geschäftsführer Kraemer zum Ticket-Verkauf fürs Bayern-Spiel

Von: Hans-Peter Leisten
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Frithjof Kraemer: „Kapazitäten sind nur begrenzt ausbaubar.”

Aachen. Am Freitag war die Lage entspannter an den Alemannia-Kassen. Der Vorverkauf fürs Bayern-Spiel normalisiert sich. 12.000 Tickets sind weg. Im AZ-Interview nimmt Geschäftsführer Frithjof Kraemer Stellung zu Beschwerden, die der Vorverkauf hervorrief.

Anrufe und Leserbriefe reißen nicht ab. Haben Sie Verständnis dafür?

Kraemer: Selbstverständlich habe ich Verständnis dafür, wenn die Leute sich darüber ärgern, dass sie so lange anstehen mussten. Jeder wünscht sich eine möglichst unkomplizierte Möglichkeit, sich seine Karte zu sichern.

Kann man angesichts von Wartezeiten bis zu acht Stunden von guter Organisation sprechen?

Kraemer: Wenn man ein solches Top-Spiel zugelost bekommt, weiß man, dass man nicht allen Ansprüchen gerecht werden kann. Wir haben uns bewusst gegen höhere Ticketpreise entscheiden und standen vor der Herausforderung, die Kartenvergabe möglichst gerecht zu gestalten. Wir haben uns für ein Vorkaufsrecht für Mitglieder und Dauerkarteninhaber und darüber hinaus für den exklusiven Vorverkauf der Kombi-Tickets entschieden.

So belohnen wir unsere treuen Fans und beugen vor, dass Tickets weiterverkauft oder von Bayern-Fans erworben werden. Da die Karten bei dem Verfahren personalisiert vergeben werden müssen, fällt der wichtigste Verkaufskanal, das Internet, weg. Jeder Verkaufsvorgang dauert länger. Wir haben bewusst die verkürzte Vorverkaufszeit in Kauf genommen, um einen Verkaufsstart zwischen den Feiertagen zu vermeiden.

Sind Verbesserungen für vergleichbare Situationen denkbar?

Kraemer: Mit einigen Tagen mehr Vorbereitungszeit hätte man vielleicht die Möglichkeit gehabt, den Verkauf noch besser vorzubereiten. Unsere Kapazitäten sind aber nicht unbegrenzt ausbaubar. Der Alemannia-Shop in der Pontstraße lässt schon alleine aufgrund seiner Größe keinen Aufbau von mehr Verkaufspunkten zu. Am Donnerstag waren rund 30 geschulte Mitarbeiter nur mit dem Verkauf in den Shops, an den Stadionkassen und an der Hotline beschäftigt, das ist für die Größe unseres Unternehmens schon beachtlich.

Können Fans etwas zur Entspannung in solchen Situationen tun?

Kraemer: Man hat gesehen, dass etwa einen Tag nach dem Verkaufsstart der Andrang in den Alemannia-Shops und an der Hotline wesentlich geringer war als am ersten Tag. Die Karten für die Dauerkartenbesitzer und Mitglieder sind bis 13. Januar reserviert. Die Fans haben also genügend Zeit, sich ihre reservierten Karten zu sichern.

Wie geht der Vorverkauf weiter?

Kraemer: Wie gesagt können Dauerkarteninhaber und Mitglieder ihre Karten noch bis Donnerstag kaufen. Wir gehen davon aus, dass die meisten davon Gebrauch machen werden. Deshalb können wir momentan noch nicht absehen, ob danach noch Karten in den freien Verkauf gehen. Auch am Samstag sind die Alemannia-Shops und die Hotline im Übrigen von 10 bis 20 Uhr besetzt.
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