Alemannia: Stadionuhr soll bessere Zeiten anzeigen

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Aachen. Den linken Stutzen zuerst anziehen, mit dem rechten Schuh den Platz betreten - Fußballer sind abergläubisch. Gleiches gilt für Alemannias Sportdirektor Erik Meijer.

Die Stadionuhr ist ein Beispiel, die nach der sportlich durchwachsenen Saison, in der sie stets ein und dieselbe Zeit angezeigt hatte, nun wieder zum Laufen gebracht werden musste.

Im Herbst 1958, ein Jahr nach der Einweihung der Haupttribüne, wurde die Alemannia-gelbe Uhr mit den riesigen schwarzen Zeigern unterhalb des Tribünendaches des alten Tivoli aufgehängt. Nach ihrem Umzug in die neue Spielstätte der Schwarz-Gelben hatte sie ihren Geist aufgegeben. „Diese Uhr hat auf dem alten Tivoli ihren Dienst geleistet. In ihr lebt auch die Alemannia-Tradition, sodass ganz klar war, dass sie auch mit ins neue Stadion genommen wird. Im neuen Tivoli hat sie dann letzte Saison leider nicht mehr funktioniert. Abergläubisch wie ich bin, musste da was passieren”, sagt Meijer.

Bei Jan Veldhoven stieß Meijer auf offene Ohren. Der Juwelier erklärte sich bereit, sich der Uhr anzunehmen. „Auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass das die mit Abstand größte Uhr war, die ich je repariert habe”, sagt Veldhoven. Pünktlich vor Beginn der neuen Spielzeit gibt sie nun wieder minutengenau die Zeit auf dem Tivoli an.

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