Alemannia: Neuerungen bei Aseag-Tickets und Web-Auftritt

Von: Hans-Peter Leisten
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Tivoli Aachen Alemannia Fußball Stadion Symbol Symbolfoto dpa
Am Samstag findet das erste Heimspiel der Saison im Tivoli statt.

Aachen. Landgraf kommt zurück an den Tivoli. Allerdings nicht der kultige Willi, sondern ein Mann mit dem Vornamen Sven. Und der beackert nicht wie einst der Publikumsliebling die rechte Abwehrseite, sondern die Laufbahn neben der Außenlinie – und das mit einer Fahne in der Hand.

Sven Landgraf, sein Linienrichterkollege Richard Geyer und Schiedsrichter Dominik Jolk leiten das erste Heimspiel der Saison 2016/17 der Alemannia am Samstag.

Angesichts der Zugehörigkeit des Heimteams und seines Gegners SG Wattenscheid 09 zur vierten Liga fällt es fast ein wenig schwer, von einem Westschlager zu sprechen. Ist die Partie aber trotzdem, und dessen ist sich Alemannias Trainer Fuat Kilic absolut bewusst.

Genauso wie der Tatsache – und das hat er am Donnertag ausdrücklich betont –, dass die Partie eine gute Gelegenheit bietet, die Herzen der Fans zurückzugewinnen. Denn das ist neben dem sportlichen Ehrgeiz eines der ausgegebenen Ziele für die neue Saison. Kilic ist zuversichtlich, dass dies bereits am Samstag gelingt, wenn sich zu den klassischen Tivoli-Tugenden wie Kampf, Einsatz und Begeisterung dann auch „die durchaus vorhandenen spielerischen Qualitäten gesellen“.

Wie viele der erwarteten 7000 Zuschauer mit dem Bus kommen, ist schwer zu kalkulieren. Allerdings muss sich diese Gruppe mit Neuerungen anfreunden, denn wie bereits mehrfach berichtet, berechtigt die Eintrittskarte nicht mehr zur freien Hin- und Rückfahrt zum und vom Spiel inklusive.

Alemannia hatte dies angesichts des strikten Sparkurses so bestimmt. Schließlich musste der Verein bislang entsprechend Kosten für jedes Ticket tragen. Dabei könnte es aber sehr gut sein, dass – so kürzlich Schatzmeister Horst Reimig – viele Besucher sowieso eine Fahrberechtigung hätten, die Fahrkostenbefreiung über die Tivoli-Karte gar nicht bräuchten.

Umgekehrt wird jetzt jeder ganz schnell zum Schwarzfahrer, der kein Ticket löst. Immerhin bietet die Aseag ab sofort ein handliches Ticket, das bei der Hinfahrt beim Busfahrer gelöst werden kann und zugleich für die Rückfahrt gilt. Wartezeiten nach dem Spiel können so vermieden werden. Einen Preisvorteil gibt es allerdings nicht. Jubelstürme hat die neue Regelung nicht ausgelöst, berichtet Alemannias Pressesprecher Lars Kröger: „Allerdings hatten viele Fans auch Verständnis für die Maßnahme.“

Ihr erstes Heimspiel erlebt auch die neue Website der Alemannia. Die alte Homepage war kräftig in die Jahre gekommen und wurde vom bisherigen Betreuer, der Firma Bauer + Kirch in Kooperation mit Pressesprecher Lars Kröger neu gestaltet. Der Auftritt wurde vor allem technisch überarbeitet und passt sich automatisch der Größe jedes Empfangsgerätes an. Ganz gleich ob nun PC, Tablet oder Smartphone – stets hat man die Komplettansicht.

Eine extra eingerichtete Schnittstelle sorgt dafür, dass Social-Media-Inhalte der Alemannia wie Facebook, Instagram und Youtube direkt angesteuert werden. Natürlich könnten noch „kleine Anpassungen“ nötig sein, räumt Geschäftsführer Timo Skrzypski ein. Auch der Live-Ticker zu allen Heim- und Auswärtsspielen ist deutlich modernisiert und handlicher geworden. Natürlich ist den Verantwortlichen der Alemannia wesentlich lieber, wenn die Fans die Spiele nicht am Ticker, sondern im Stadion direkt mitverfolgen.

Zum Beispiel am Samstag beim immerhin 49. Aufeinandertreffen der beiden Vereine in einem Meisterschaftsspiel. Wer sich ein Ticket im Vorverkauf sichern möchte, hat dazu bereits ab 10 Uhr im Fan-Shop die Gelegenheit. Dort gibt es auch das ebenfalls neu gestaltete Trikot für den optischen Schulterschluss mit der Mannschaft.

Die regulären Kassen werden 90 Minuten vor dem Anpfiff um 14 Uhr geöffnet.

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