Alemannia im Dialog mit Schalke und Bayern

Von: Hans-Peter Leisten
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Mit Stimme im DFL-Fachgremium für Sponsoring und Marketing: Thomas Korr. Foto: Kolja Linden

Aachen. In gewisser Beziehung spielt Alemannia Aachen bereits wieder in einer Liga mit dem FC Bayern, Werder Bremen und den Schalkern. Sportlich mag dies - so denkt der Fan - hoffentlich keine Ewigkeit mehr dauern, in Bezug aufs Sponsoring sitzt Thomas Korr bereits mit den Erstligisten an einem Tisch.

Alemannias Fachbereichsleiter Marketing und Vertrieb ist in den Vorstand des Arbeitskreises Sponsoring gewählt worden. Schließlich werden in diesem Arbeitskreis - einem Zusammenschluss aller 36 deutschen Profi-Fußballvereine und der Deutschen Fußball Liga (DFL) - wichtige Entscheidungen im Sinne der Klubs der 1. und 2. Bundesliga beobachtet und bewertet.

Entscheidungen im Sinne der Vereine

Jüngste Beispiele: die Erstellung einer verbindlichen Richtlinie zur Einführung der LED-Banden in deutschen Stadien oder die inhaltliche Unterstützung bei den Bemühungen zur Liberalisierung der Sportwetten und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Sponsoringeinnahmen der Vereine. Im Arbeitskreis wird diskutiert, wie Entscheidungen im Sinne der Vereine getroffen und in Empfehlungen umgeleitet werden können. Es geht um die Schaffung von Synergien im Einkauf und die gemeinsame Suche nach neuen Vermarktungspotenzialen.

Im Vorstand sitzen neben den erwähnten Vertretern von Bayern, Schalke und Werder noch die des SC Freiburg und des MSV Duisburg, einziger Zweitligist neben Alemannia. Nun gehört nicht allzu viel Phantasie dazu, sich vorzustellen, dass Korr aus diesem Kreise manche Anregung und Idee mit an den Tivoli bringt. Als jetzt der Vertreter des 1. FC Köln ausschied, war eine Neuwahl fällig. Und die Mehrheit der übrigen 35 Profiklubs votierte für Korr, der seit neun Jahren in Diensten der Alemannia steht.

Kompetenz-Transfer

„Ich denke, unser Team darf dies durchaus als Wertschätzung der in den letzten Jahren geleisteten Arbeit verstehen”, ist der Fachbereichsleiter ein wenig stolz auf die Berufung. Er verspricht sich davon eine ganze Menge für die Schwarz-Gelben: Kontakte in die Wirtschaft, intensiven Austausch und einen Kompetenzen-Transfer. Und - wie Korr es ausdrückt: „Alemannia hat jetzt im Bereich Sponsoring und Marketing die Chance, von den größeren im deutschen Profifußball zu lernen.”
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