Alemannia bleibt gegen Krawall-„Fans“ konsequent

Von: stm
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Aufsichtsrat, Verwaltungsrat und Präsidium haben am Donnerstag unmissverständlich klargemacht, dass sie voll und ganz hinter Geschäftsführer Timo Skrzypski stehen, wenn es um Sanktionen geht.

Aachen. Alemannia bleibt konsequent, wenn es um die mit Strafen für den Klub belegten Krawalle einiger sogenannter „Fans“ geht. Aufsichtsrat, Verwaltungsrat und Präsidium haben am Donnerstag unmissverständlich klargemacht, dass sie voll und ganz hinter Geschäftsführer Timo Skrzypski stehen, wenn es um Sanktionen geht.

Besagte Gruppierungen hatten jüngst bei Spielen der Mannschaft aus Protest die Unterstützung verweigert und/oder mittels Transparenten den Geschäftsführer attackiert. „Die Werte, für die Alemannia Aachen steht, sind im Leitbild des Vereins fest verankert: Wir stehen für Tradition und eine familiäre Gemeinschaft, in der sich alle wohlfühlen. Demokratische Grundrechte und Toleranz leiten ebenso unser Handeln im Verein wie unsere soziale Verantwortung. Mit einem respektvollen und gewaltfreien Umgang miteinander streben wir mit fairen Mitteln nach sportlichem Erfolg“, hieß es am Donnerstag seitens der Gremien. Und: „Leider werden diese Werte nicht durchgängig von allen Fangruppen gelebt. Die Alemannia beobachtet das mit Sorge.“

So habe der Verein in der jüngsten Vergangenheit mehrfach Strafen für das Fehlverhalten einiger Zuschauer durch den Verband hinnehmen müssen. Die zuletzt ausgesprochene Geldstrafe in Höhe von 4000 Euro sei mit dem deutlichen Hinweis versehen, dass bei weiteren Vergehen oder Vorkommnissen Zuschauerausschlüsse verhängt werden: „Der Westdeutsche Fußballverband kennt kein Pardon mehr.“

Aus diesem Grund habe die Geschäftsführung in enger Abstimmung mit den Gremien Sanktionen ausgesprochen. Nach konstruktiven Gesprächen mit der Fanszene seien die Sanktionen anschließend gelockert worden, so dass bei Auswärtsspielen Zaunfahnen je nach Gegebenheiten des Stadions zugelassen werden können. Weiter heißt es: „Leider sah sich der Klub gezwungen, eine Kollektivstrafe zu verhängen. Es war nicht möglich, die Täter namentlich zu ermitteln.“

Die Alemannia stehe am Scheideweg. Weitere Strafzahlungen und erst recht Zuschauerausschlüsse könnten „zu nicht verkraftbaren Einbußen führen, die den Klub vor existenzielle Probleme stellen“.

Die Alemannia-Verantwortlichen wollen sich dem Druck einiger weniger jedoch keinesfalls beugen: „Im Hinblick auf weitere Aktionen möchten die Gremien schon jetzt deutlich machen, dass die Geschäftsführung die volle Unterstützung hat. Die Verantwortlichen werden an ihrem Kurs festhalten, denn sie wollen die Alemannia vor weiterem Schaden bewahren.“

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