Aachen - Alemannia Aachen will Stadion-Kosten halbieren

Alemannia Aachen will Stadion-Kosten halbieren

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Stadt rettet Alemannia Aachen
Eine Fahne mit dem Logo von Alemannia Aachen. Foto: dpa

Aachen. Zweitligist Alemannia Aachen hat ehrgeizige Ziele, um den Verein finanziell weiter zu sanieren. „Wenn wir nicht jedes Jahr dieselben Probleme wälzen wollen, müssen wir die Kapitalkosten für das Stadion mindestens halbieren”, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Meino Heyen am Mittwoch in einem Interview auf der Club-Homepage.

In Gesprächen mit Finanzexperten sei ihm bestätigt worden, dass sich der Fußballverein auf einer gesunden Basis bewege, die Belastungen für das neue Tivoli-Stadion aber zu hoch seien. „Wohl gemerkt nicht, weil wir schlechte Kaufleute wären, sondern weil die Rahmenbedingungen an anderen Standorten nicht mit unseren zu vergleichen sind”, sagte Heyen.

Er will deshalb bei der geplanten Kostenreduzierung möglicherweise auch externe Hilfe in Anspruch nehmen. „Wir werden sehen, ob es Sinn macht, strategische Partner mit ins Boot zu holen, die uns bei der Umfinanzierung helfen”, sagte Heyen, der erst seit Juni Aufsichtsratsvorsitzender der Alemannia ist.

Für das erste Halbjahr 2010 kündigte er einen Überschuss von knapp 75.000 Euro an. Im Sommer hatte die Stadt Aachen den Verein mit einer Ausfallbürgschaft über 5,5 Millionen Euro vor der Insolvenz gerettet. Der Stadion-Neubau hatte die Alemannia in finanzielle Schwierigkeiten gebracht.
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