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AKV-Ordensfest: Vor dem Prinzen stehen andere im Blickpunkt

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
Letzte Aktualisierung:
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Ausgezeichnet: Beim Ordensfest im Eurogress ehrte der AKV kurz vor der Prinzenproklamation zahlreiche Persönlichkeiten, die sich um den Fastelovvend verdient gemacht haben. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Ehre, wem Ehre gebührt. Und so ist die neue Tollität erst danach dran. Denn in alter Tradition findet alljährlich vor der Prinzenproklamation auch das Ordensfest des AKV statt – in diesem Jahr erstmals im Brüsselsaal des Eurogress. Die Ehrungen nahm AKV-Präsident Dr. Werner Pfeil vor. Und er hatte alle Hände voll zu tun.

Den Danke-Orden für unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz erhielten diesmal: Nicole Hess, Vorstandsmitglied des Festausschusses Aachener Karneval und Organisatorien des Balles der Mariechen, Alwin Fiebus, seit1995 AKV-Mitglied, Ex-Prinz und bereits seit den letzten vier Prinzen als technischer Beirat ein unermüdlicher Prinzenberater, Andreas Jacobs, der seit 1998 an den Wochenenden der Festsitzungen wider den tierischen Ernst als Chef der Fahrerkolonne einen „super Job“ macht, Heinz Jansen, der seit 22 Jahren Mitarbeiter im AKV-Archiv ist, seit 1996 dem AKV als Mitglied angehört und Träger des Windmühlen-Ordens sowie der AKV-Ehrenmütze ist, sowie Niki Küch, der als Leiter des Carnevale-Teams sowohl im Hintergrund als auch bei der Moderation auf der Bühne für die größte Karnevalsparty in der Aachener Region gewirkt hat.

Der künstlerische Leiter der Stadtpuppenbühne, Otto Trebels, nahm beim Ordensfest für die Stadtpuppenbühne Öcher Schängche die Königstein-Kette entgegen. Mit dieser Verleihung wurde insbesondere die Bühnenpräsenz des Ensembles bei den Karnevalssitzungen „Öcher fiere met et Schängche Fastelovvend“ in der vergangenen Session gewürdigt. Jährlich sind es fünf Karnevalssitzungen, die jeweils unter einem speziellen Motto stehen. „Öcher fiere Fastelovvend met et Schängche än Kejser Kaal“ lautet das Motto im Karlsjahr 2014.

Kultsitzungen

„Ich lege dabei großen Wert auf Mitmach-Karneval“, betonte Otto Trebels, was bedeutet, dass neben den Beiträgen des Ensembles und verschiedener Karnevalisten und Gruppen auch das Publikum mitwirken soll. Darin liegt der Reiz dieser Veranstaltungen, die Trebels in der Session 1995/96 zum ersten Mal inszeniert hatte. Inzwischen sind sie zu Kultsitzungen geworden

Vor 25 Jahren wurde Bruno Messerich ein unverzichtbarer, ehrenamtlicher Helfer in der Geschäftsstelle des AKV. Hier zeichnete er sich von da an durch seine Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit und Korrektheit aus und bedeutete eine wesentliche Entlastung. AKV-Präsident Dr. Werner Pfeil ehrte ihn jetzt mit dem „Jölde Hazz va Oche“. Bruno Messerich (80) wurde bereits mehrfach hoch geehrt und wurde 2005 zum Ehrenmitglied ernannt.

Den Windmühlen-Orden verlieh Pfeil an Markus Bongers, „eine Persönlichkeit, die seit neun Jahren jeder Prinz Karneval sehr gut kennt“, hieß es bei der Verleihung. Markus Bongers war von 2005 bis 2013 Kommandant der Prinzengarde und hat in diesen Jahren stets eng und vertrauensvoll mit dem AKV zusammengearbeitet. Vor 31 Jahren war er während der Präsidentschaft von Helmut A. Crous Mitglied der Prinzengarde geworden. 2010 erhielt er zusammen mit der Prinzengarde die Königstein-Kette und 2012 den Peter-Geulen-Orden. „Ich bin sehr stolz auf diese hohe, geschichtsträchtige Ehrung“, sagte Bongers, erinnert der Windmühlren-Orden doch an die Dülkener Narrenakademie, mit der den AKV eine über 120-jährige Freundschaft verbindet.

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