AKV erinnert an Ehrenpräsident Helmut Crous

Von: az
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Eine Ausstellung erinnert an den AKV-Ehrenpräsidenten Helmut A. Crous: Das freut die Crous-Töchter Liesel Lehrheuer und Elena Schulte, Georg Helg, und Crous-Enkelin Birgit Blume (v.l.). Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Klein, aber fein und vielseitig ist die Ausstellung im Zeitungsmuseum Aachen, mit der der Aachener Karnevalsverein (AKV) derzeit an seinen Ehrenpräsidenten Helmut A. Crous erinnert. Die Eröffnung fand auf den Tag genau am 15. November statt, an dem Crous seinen 100. Geburtstag hätte begehen können.

Die Hommage an den engagierten Journalisten, Stadthistoriker und Karnevalisten steht unter dem Titel: „Helmut A. Crous im Spiegel der Zeitgeschichte“.

46 Jahre seines Lebens seien mit dem AKV auf das Engste verbunden gewesen, sagte AKV-Präsident Dr. Werner Pfeil einleitend. Als erstes Mitglied nach dem Krieg sei er 1947 dem Verein beigetreten und wurde bereits eineinhalb Jahre später vom damaligen AKV-Präsidenten Jacques Königstein zum Archivar berufen.

„Diese Aufgabe war dem engagierten Journalisten und bereits zu dieser Zeit leidenschaftlichen Aquensiensammler wie auf den Leib geschrieben“, betonte Pfeil. Die Ausstellung bleibt bis zum 15. Januar 2014 geöffnet. Zur Ausstellungseröffnung waren die beiden Crous-Töchter Liesel Lehrheuer und Elena Schulte anwesend sowie Enkelin Birgit Blume und zahlreiche Weggefährten von Crous.

Als Referenz an den Journalisten Crous, in seiner damaligen Eigenschaft als Bundesvorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes (1965 bis 1975) und Präsident der Internationalen Journalisten-Föderation (1974 bis 1978), nahm als Gast auch der stellvertretende Bundesvorsitzende des DJV, Michael Anger aus Bayreuth teil.

Die Laudatio auf den Jubilar hielt AKV-Ehrenpräsident Georg Helg. Darin hieß es einleitend: „Ich bin nur einer von vielen noch lebenden Zeitzeugen und meine Erinnerung ist sehr subjektiv. Sie erinnert nicht an einen journalistisch-karnevalistischen Säulenheiligen, sondern eher an ein äußerst liebenswertes, menschliches Schlitzohr, den ich nach über 30-jähriger Gemeinsamkeit am Ende ehrlich einen väterlichen Freund nennen durfte“.

Broschüre würdigt Lebenswerk

Die Ausstellung im Zeitungsmuseum lässt durch Fotografien, Urkunden, Ehrungen, Orden und Veröffentlichungen das Leben von Crous Revue passieren. Unter demselben Titel der Ausstellung: „Helmut A. Crous (1913 -1993) im Spiegel der Zeitgeschichte“ wurde als Ausgabe 4 in der Schriftenreihe der AKV Sammlung Crous eine Sonderausgabe vorgestellt.

Auf 108 Seiten haben die Autorinnen Birgit Blume und Jutta Katsaitis-Schmitz das Lebenswerk von Crous dargestellt. Die reich bebilderte Broschüre ist zum Preis von zehn Euro in der AKV-Geschäftsstelle erhältlich. Das Geld geht zugunsten der Sammlung Crous.

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