Aktivisten fordern mehr Rechte für Tiere

Von: svp
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Aachen. „Es muss sich etwas ändern.“ Da sind sich die Beteiligten des am kommenden Samstag stattfindenden Tierschutztages einig. Mehrere Themen stehen im Fokus, wie Mitorganisator Horst Schnitzler erzählt: „Der Tierschutztag findet erstmalig statt und wir widmen uns diversen Inhalten.“

Die Organisation „Yes! We care!“ unterstützt rumänische Tierschützer im Kampf gegen Massenmord und Quälerei an rumänischen Straßenhunden. „Alleine letztes Jahr sind 55.000 Hunde nur in Bukarest auf brutalste Art und Weise getötet worden. Zwei Millionen Straßenhunde leben in ganz Rumänien und sind täglich in Gefahr, getötet zu werden“, so Silke Winkler von „Yes“ We care!“

Die Forderung ist vor allem, dass der Tierschutz vertraglich in der EU geregelt wird. Denn laut Gesetz sind Tiere nach wie vor „Sachgegenstände“. Das wollen die Organisatoren nicht länger hinnehmen. Schnitzler selbst möchte sich gemeinsam mit seinen Mitstreitern für ein Wildtierzirkusverbot einsetzen sowie für einen Veggie-Day, gegen Pelzgeschäfte und für die Kastration von freilaufenden Katzen.

Dem kann sich Marleen Schade von „Animal Rights Watch“ nur anschließen. Während der Mahnwache am Elisenbrunnen wird sie sich für eine gerechtere Behandlung von Tieren aller Art einsetzen. Bisher haben sich zu der Aktion, die auch in 27 anderen Städten stattfindet, über 100 Demonstranten angekündigt. Begonnen wird um 12 Uhr mit einem Demozug am Kugelbrunnen. Von 12.30 bis 18 Uhr findet eine Mahnwache am Elisenbrunnen statt.

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