Ahornstraße soll sicherer werden

Von: ck
Letzte Aktualisierung:
5329155.jpg
Beschlossen: Im Rahmen eines Pilotprojekts soll nachts auf der Alt-Haarener-Straße und der Haarener Gracht nur noch Tempo 30 gefahren werden, um so tatsächliche Lärmauswirkungen feststellen zu können. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Der integrierte Lärmaktionsplan für die Stadt Aachen soll nun Stück für Stück umgesetzt werden. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Mobilitätsausschusses beschlossen. Den Anfang macht der Stadtteil Haaren, der einem hohen Lärmpegel ausgesetzt ist.

Im Rahmen eines maximal zwei Jahre dauernden Pilotprojekts soll nachts auf der Alt-Haarener-Straße und der Haarener Gracht nur noch Tempo 30 gefahren werden, um so tatsächliche Lärmauswirkungen feststellen zu können.

Das Projekt „Busnetz 2015+“ hat sich mit dem bestehenden Busliniennetz in Aachen auseinandergesetzt und verschiedene Szenarien erarbeitet. Als Ergebnis wurde eine „Vorzugsvariante“ entwickelt, die als Grundlage für eine sinnvolle Anpassung des heutigen Busnetzes dienen soll. Das Busnetzgutachten ist nun einsehbar unter www.aachen.de/nahverkehrsplan.

Mit dem Bau des neuen Einkaufszentrums „Aquis Plaza“ am Kaiserplatz wird auch eine neue Bustrasse geplant. Vorgesehen ist, dass Buslinien im Zweirichtungsverkehr vom Kaiserplatz über Stiftstraße, Willy-Brandt-Platz und Blondelstraße zum Bushof fahren. Die sogenannte „Stiftsumfahrt“ soll dann für den Pkw-Durchfahrverkehr gesperrt werden, nur noch Anlieger dürfen sie nutzen.

Das erhöhte Verkehrsaufkommen in der Ahornstraße beeinträchtigt die Sicherheit der Schulkinder der KGS Hörn. Unter Einbeziehung von Schülern, Eltern und Lehrern sollen zeitnah Maßnahmen ergriffen werden, die die Verkehrssicherheit und die Infrastruktur in der Straße verbessern sollen. Zudem sollen verschiedene Buslinien verlegt werden, so dass 2014 täglich 175 Busfahrten weniger auf der Ahornstraße stattfinden.

Immer noch stehen viele Parkplätze auf dem Blücherplatz leer, obwohl diese mittlerweile für Bewohner mit dem gültigen Bewohnerparkausweis „Ost 2“ zur Verfügung stehen. Daher ist geplant, die südlich und nördlich gelegenen Randparkplätze an Privatpersonen zu vermieten – unter der Bedingung, dass auf dem Blücherplatz auch künftig Veranstaltungen stattfinden können.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert