ADAC-Hubschrauber hebt 2010 zu 1969 Notfällen ab

Von: udo
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Hubschrauber
Zwar hat der auf dem Flugplatz Würselen-Merzbrück stationierte ADAC-Luftrettungshubschrauber im vergangenen Jahr nicht wie 2009 die 2000er-Marke geknackt. Doch die Besatzung von „Christoph Europa 1” war auch 2010 - wie auf unserem Bild in Alsdorf - im Dauereinsatz. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Zwar hat der auf dem Flugplatz Würselen-Merzbrück stationierte ADAC-Luftrettungshubschrauber im vergangenen Jahr nicht wie 2009 die 2000er-Marke geknackt. Doch die Besatzung von „Christoph Europa 1” war auch 2010 - wie auf unserem Bild in Alsdorf - im Dauereinsatz.

Mehr als fünf Mal pro Tag wurden die Retter in den vergangenen zwölf Monaten rein statistisch gesehen zu Notfällen gerufen. Insgesamt ließ der Pilot des Hubschraubertyps EC 135 für 1969 Einsätze die Rotoren kreisen (2009: 2059 Einsätze, 2008: 1937).

Damit liegt „Christoph Europa 1” im bundesweiten Vergleich der 45 ADAC-Rettungshubschrauber auf Platz 2. Lediglich der in Berlin stationierte „Christoph 31” hob - wie im Vorjahr - häufiger (2334 Einsätze) ab. Die schwankenden Einsatzzahlen führt Dirk Buchholz, der bei der ADAC-Luftrettung für die Stationen in NRW zuständig ist, auf das Wetter zurück. Schließlich könne der Helikopter nicht immer in die Luft gehen. Und trotz der leicht rückläufigen Zahlen „sei die Belastung für die Crew auch im vergangenen Jahr sehr hoch” gewesen.

Zumal die Mitarbeiter, die vom Medizinischen Zentrum der Städteregion (Notärzte), vom Deutschen Roten Kreuz (Rettungsassistenten) und von der ADAC-Luftrettung (Piloten) gestellt werden, im vergangenen Jahr mit dem Umzug in die neue Rettungsstation und die damit verbundene Umstellung eine weitere Aufgabe zu bewältigen hatten.

„Das war schon ein sehr anstrengendes Jahr”, sagt Buchholz, der aber wie die Besatzung froh über das neue Zuhause ist. Schließlich arbeiten die Luftretter nach fast 13 Jahren in einem Provisorium seit August 2010 in einem modernen Ambiente. Dabei wird Hilfe auch grenzüberschreitend geleistet: 65 Mal setzte „Christoph Europa1” im vorigen Jahr im nahen Ausland auf, zumeist in den Niederlanden, aber auch in Belgien. Aber auch bei der Katastrophe im Rahmen der Loveparade wurden die Retter gerufen.
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