„across the borders”: Rassig-rasante Klänge im tropischen Ambiente

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Andalusien trifft Mitteleuropa
Andalusien trifft Mitteleuropa: Das Ensemble „Babolé” trug am Freitagabend tropisches Temperament ins Herz der Kaiserstadt. Wilfried Schüller

Aachen. Auf ein traumhaftes Wochenende blicken nicht nur die Bade-, sondern auch und vor allem die Kulturfans zurück. Die Konzert- und Tanzreihe „across the borders” hat an drei Tagen noch einmal alle Register gezogen, bevor es nun am Mittwoch auch für diesen sommerlichen Ferienspaß ins Finale geht.

Das Aufeinandertreffen von andalusischem Flamencostampfen mit europäischen Geigenklängen, dargeboten am Freitag vom Ensemble „Babolé” im Dom-Quadrum, stimmte das begeisterte Publikum auf weitere wunderbare musikalische „Mischspezialitäten” ein. Einziger Wehmutstropfen: Den Organisatoren vom städtischen Kulturbetrieb blieb nichts anderes übrig, als einige Besucher schweren Herzens wieder heimzuschicken - der Hof des Münsters platzte aus allen Nähten.

Klezmertöne, gleichsam ins Bild gesetzt von einem wirbelnden Derwisch, faszinierten die Fans am Samstagabend, als das Ensemble Noisten das Quadrum mit seiner ungewöhnlichen Performance eroberte. Ebenso einmalig die Tanzperformance der Südafrikanerin Jacki Job am Sonntag in der Citykirche St. Nikolaus. In Begleitung eines japanischen Butoh-Tanzes und mit wilden Kontrabassklängen, wurde die Künstlerin vom begeisterten Publikum mit stehenden Ovationen empfangen.

Am Mittwoch nun geht „across the borders” um 19 Uhr in und um die Galerie S. auf dem Hof ins Finale. Zum „Ausklang” bieten die genähte Wasser-Kunst von Gisoo Kim und das „Lorelei”-Projekt von Sängerin Anirathak und Band einen kunstvollen künstlerischen Rahmen zum Verweilen, Schauen, Hören und Reflektieren. Der Eintritt zur Finalveranstaltung ist frei.

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